JuraForum.de > Urteile > BGH > Beschluss vom 02.07.2007, Aktenzeichen: II ZR 71/06
| Leitsatz: | Vor Ausspruch der außerordentlichen Kündigung des Dienstverhältnisses mit einem organschaftlichen Vertreter einer Kapitalgesellschaft bedarf es keiner Abmahnung. Dies entspricht der gefestigten Rechtsprechung des Senats, die entscheidend darauf abstellt, dass der organschaftliche Vertreter Arbeitgeberfunktionen wahrnimmt. § 314 Abs. 2 BGB gibt keinen Anlass hiervon abzuweichen, da die genannte Funktionszuweisung ein besonderer Umstand im Sinne von § 323 Abs. 2 Nr. 3 BGB ist, auf den § 314 Abs. 2 Satz 2 BGB verweist. |
| Rechtsgebiete: | BGB |
| Vorschriften: | BGB § 314 Abs. 2, BGB § 323 Abs. 2 Nr. 3, |
| Verfahrensgang: | LG Dessau 3 O 71/04 vom 22.07.2005 OLG Naumburg 12 U 88/05 vom 11.01.2006 |
Um den Volltext vom BGH – Beschluss vom 02.07.2007, Aktenzeichen: II ZR 71/06 anzusehen, müssen Sie die Einzelentscheidung kaufen.
"BGH - 02.07.2007, II ZR 71/06" © JuraForum.de — 2003-2012
Kanzleinews einstellen | Sitemap | Kontakt | Team | Jobs | Werbung | Presse | Datenschutz | AGB | Impressum