JuraForum.de > Urteile > BFH > Urteil vom 28.07.2005, Aktenzeichen: III R 68/04
| Leitsatz: | Erkennt der leibliche Vater eines Kindes in einem Rechtsstreit um die Gewährung eines Kinder- und Haushaltsfreibetrags während des finanzgerichtlichen Verfahrens die Vaterschaft an, nachdem das Kind die Scheinvaterschaft des ehelichen Vaters angefochten hat, hat das FG die zivilrechtlich bis zur Geburt zurückwirkende Vaterschaft bei der Entscheidung über die angefochtenen Einkommensteuerbescheide zu berücksichtigen und die kindbedingten Steuervorteile zu gewähren. |
| Rechtsgebiete: | AO 1977, BGB, EStG, FGO, GG |
| Vorschriften: | AO 1977 § 173 Abs. 1 Nr. 1, AO 1977 § 175 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2, BGB § 1592 Nr. 1, BGB § 1592 Nr. 2, BGB § 1594, EStG § 32 Abs. 1 Nr. 1, EStG § 32 Abs. 6, EStG § 32 Abs. 7, FGO § 76 Abs. 1, FGO § 96 Abs. 1 Satz 1, FGO § 100 Abs. 1, FGO § 102, GG Art. 6 Abs. 1, |
| Verfahrensgang: | Niedersächsisches FG 16 K 116/01 vom 01.07.2004 |
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