JuraForum.de > Urteile > BFH > Urteil vom 28.07.2004, Aktenzeichen: XI R 67/03
| Leitsatz: | 1. Der Vorwegabzug für Vorsorgeaufwendungen ist auch dann gemäß § 10 Abs. 3 Nr. 2 Satz 2 Buchst. a Doppelbuchst. cc EStG a.F. bzw. § 10 Abs. 3 Nr. 2 Satz 2 Buchst. a i.V.m. § 10c Abs. 3 Nr. 2 EStG n.F. zu kürzen, wenn das Anwartschaftsrecht auf Altersversorgung noch nicht unverfallbar ist oder diese im Hinblick auf die wirtschaftliche Situation des Arbeitgebers nicht gesichert erscheint. 2. Die Kürzung des Vorwegabzugs ist nicht rückgängig zu machen, wenn eine Pensionszusage in späteren Jahren widerrufen wird. |
| Rechtsgebiete: | AO 1977, EStG |
| Vorschriften: | AO 1977 § 38, AO 1977 § 175 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2, EStG a.F. § 10 Abs. 3 Nr. 2 Satz 2 Buchst. a Doppelbuchst. cc, EStG § 10 Abs. 3, EStG § 10c Abs. 3 Nr. 2, |
| Verfahrensgang: | Niedersächsisches FG 16 K 13489/98 vom 19.06.2003 |
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"BFH - 28.07.2004, XI R 67/03" © JuraForum.de — 2003-2012
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