JuraForum.de > Urteile > BFH > Urteil vom 28.05.2009, Aktenzeichen: V R 2/08
| Leitsatz: | 1. Zahlt der Unternehmer dem Abnehmer einen Teil der für die Lieferung vereinnahmten Gegenleistung zurück --hier aufgrund § 130a SGB V--, ist die nach der Rückzahlung verbleibende Gegenleistung gemäß §§ 10, 17 UStG in Entgelt und Umsatzsteuer aufzuteilen. Dementsprechend ist auch der Rückzahlungsbetrag aufzuteilen. 2. § 130a SGB V enthält keine Regelung zu den umsatzsteuerrechtlichen Auswirkungen, die sich aus dem aufgrund dieser Vorschrift tatsächlich zurückgezahlten "Abschlag" ergeben. |
| Rechtsgebiete: | SGB V, UStG, Richtlinie 77/388/EWG |
| Vorschriften: | SGB V § 130a Abs. 1 S. 1, 2, UStG § 10 Abs. 1 S. 2, UStG § 17, Richtlinie 77/388/EWG Art. 11 Teil A Abs. 1 Buchst. a, Richtlinie 77/388/EWG Art. 11 Teil C Abs. 1 Buchst. a, |
| Stichworte: | Minderung der Bemessungsgrundlage - Abschlag nach § 130a SGB V - Herstellerrabatt auf Arzneimittel für Krankenkassen - Erstattungspflicht der Pharmaunternehmen an Apotheken, |
| Verfahrensgang: | FG Baden-Württemberg, 1 K 450/04 vom 06.11.2007 |
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"BFH - 28.05.2009, V R 2/08" © JuraForum.de — 2003-2012
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