JuraForum.de > Urteile > BFH > Urteil vom 23.01.2008, Aktenzeichen: I R 40/07
| Leitsatz: | 1. Eine Bilanz kann nicht nach § 4 Abs. 2 Satz 1 EStG geändert ("berichtigt") werden, wenn sie nach dem Maßstab des Erkenntnisstands im Zeitpunkt ihrer Erstellung den Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung entspricht (Bestätigung des Senatsurteils vom 5. Juni 2007 I R 47/06, BFHE 218, 221, BStBl II 2007, 818). 2. Eine Bilanz kann nicht mit dem Ziel eines niedrigeren Gewinnausweises nach § 4 Abs. 2 Satz 2 EStG geändert werden, wenn das Finanzamt den Gewinn zwar höher als vom Unternehmer erklärt ansetzt, dies aber auf einer Berücksichtigung von außerbilanziellen Gewinnerhöhungen beruht. |
| Rechtsgebiete: | EStG |
| Vorschriften: | EStG § 4 Abs. 2, |
| Stichworte: | Bilanzberichtigung und Bilanzänderung - Nachträgliche Bildung von Rückstellungen, |
| Verfahrensgang: | FG Köln, 13 K 4358/06 vom 21.03.2007 |
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