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JuraForum.deUrteileBFHUrteil vom 21.07.2000, Aktenzeichen: VI R 153/99 



BFH – Aktenzeichen: VI R 153/99

Urteil vom 21.07.2000


Leitsatz:BUNDESFINANZHOF

1. Der Begriff der "Einkünfte" in § 32 Abs. 4 Satz 2 EStG entspricht der Legaldefinition des § 2 Abs. 2 EStG. Er ist nicht als "zu versteuerndes Einkommen" i.S. des § 2 Abs. 5 EStG oder als "Einkommen" i.S. des § 2 Abs. 4 EStG (Gesamtbetrag der Einkünfte, vermindert um die Sonderausgaben und die außergewöhnlichen Belastungen) zu verstehen.

2. Für den Veranlagungszeitraum 1997 entspricht der Grenzbetrag des § 32 Abs. 4 Satz 2 EStG mit Einkünften und Bezügen von 12 000 DM sowohl nach der Art der gewählten Bemessungsgrundlage, als auch nach deren Höhe, verfassungsrechtlichen Anforderungen.

EStG § 32 Abs. 4 Satz 2

Urteil vom 21. Juli 2000 - VI R 153/99 -

Vorinstanz: Niedersächsisches FG (EFG 1999, 1137)
Rechtsgebiete:EStG
Vorschriften:EStG § 32 Abs. 4 Satz 2,

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