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JuraForum.deUrteileBFHUrteil vom 20.11.2003, Aktenzeichen: III R 4/02 



BFH – Aktenzeichen: III R 4/02

Urteil vom 20.11.2003


Leitsatz:1. Wesentliche Bestandteile eines Gebäudes können als Betriebsvorrichtungen und damit als bewegliche Wirtschaftsgüter nur investitionszulagenbegünstigt sein, wenn sie aufgrund wirtschaftlichen Eigentums dem Anlagevermögen des Investors zuzurechnen sind.

2. Wirtschaftliches Eigentum an Einbauten in fremde Gebäude auf eigene Kosten setzt die Befugnis zur ausschließlichen Nutzung und einen Anspruch auf Wertersatz im Falle der Nutzungsbeendigung voraus. Wer im Zusammenhang mit der Errichtung einer Heizstation Heizkörper, Steigleitungen und Anbindungen an eine Heizstation in ein fremdes Gebäude einbaut, ist in der Regel schon mangels ausschließlicher Nutzungsbefugnis nicht deren wirtschaftlicher Eigentümer (Fortführung der Senatsurteile vom 6. August 1998 III R 28/97, BFHE 187, 124, BStBl II 2000, 144; vom 30. März 2000 III R 58/97, BFHE 192, 176, BStBl II 2000, 449).
Rechtsgebiete:AO 1977, BGB, EStG, InvZulG 1993
Vorschriften:AO 1977 § 39 Abs. 2 Nr. 1, BGB § 95, EStG § 4 Abs. 1, InvZulG 1993 § 2, InvZulG 1993 § 3,
Verfahrensgang:FG Berlin 2 K 2227/97 vom 02.05.2001

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