JuraForum.de > Urteile > BFH > Urteil vom 19.11.1998, Aktenzeichen: V R 102/96
| Leitsatz: | BUNDESFINANZHOF Der Unternehmer kann den Nachweis, daß die Voraussetzungen des § 15 Abs. 1 Nr. 2 UStG 1991 vorliegen, im Vergütungsverfahren nach §§ 59 ff. UStDV 1991 ebenso wie im allgemeinen Veranlagungsverfahren durch Vorlage der Zweitschrift des Ersatzbelegs führen, wenn der dem Erstattungsantrag zugrunde liegende Vorgang stattgefunden hat und keine Gefahr besteht, daß weitere Erstattungsanträge gestellt werden. Es kommt dann nicht darauf an, aufgrund welcher Umstände die Erstschrift des Ersatzbelegs nicht vorgelegt werden kann. UStG 1991 § 15 Abs. 1 Nr. 2, § 18 Abs. 9 UStDV 1991 § 61 Abs. 1 Richtlinie 79/1072/EWG (Achte Richtlinie) Art. 3 Buchst. a Richtlinie 77/388/EWG (Sechste Richtlinie) Art. 18 Abs. 1 Buchst. b EGV Art. 6 Urteil vom 19. November 1998 - V R 102/96 - Vorinstanz: FG Köln |
| Rechtsgebiete: | UStG 1991, UStDV 1991, Richtlinie 79/1072/EWG, Richtlinie 77/388/EWG, EGV |
| Vorschriften: | UStG 1991 § 15 Abs. 1 Nr. 2, UStG 1991 § 18 Abs. 9, UStDV 1991 § 61 Abs. 1, Richtlinie 79/1072/EWG (Achte Richtlinie) Art. 3 Buchst. a, Richtlinie 77/388/EWG (Sechste Richtlinie) Art. 18 Abs. 1 Buchst. b, EGV Art. 6, |
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