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JuraForum.deUrteileBFHUrteil vom 18.05.1999, Aktenzeichen: I R 118/97 



BFH – Aktenzeichen: I R 118/97

Urteil vom 18.05.1999


Leitsatz:BUNDESFINANZHOF

Objekte im Sinne der von der Rechtsprechung entwickelten sog. Drei-Objekt-Grenze zur Abgrenzung einer privaten Vermögensverwaltung vom gewerblichen Grundstückshandel können nicht nur Ein- und Zweifamilienhäuser und Eigentumswohnungen, sondern auch Mehrfamilienhäuser und Gewerbebauten sein. Es kommt weder auf die Größe und den Wert des einzelnen Objekts noch auf dessen Nutzungsart an (gegen Tz. 9 des BMF-Schreibens vom 20. Dezember 1990 IV B 2 -S 2240- 61/90, BStBl I 1990, 884).

GewStG § 2 Abs. 2 Satz 1, § 7, § 9 Nr. 1 Satz 2
EStG § 15 Abs. 2

Urteil vom 18. Mai 1999 - I R 118/97 -

Vorinstanz: FG Berlin (EFG 1998, 52)
Rechtsgebiete:GewStG, EStG
Vorschriften:GewStG § 2 Abs. 2 Satz 1, GewStG § 7, GewStG § 9 Nr. 1 Satz 2, EStG § 15 Abs. 2,

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