JuraForum.de > Urteile > BFH > Urteil vom 17.05.2001, Aktenzeichen: V R 77/99
| Leitsatz: | BUNDESFINANZHOF 1. Hat der Steuerpflichtige eine Leistung, die er außerhalb seines Unternehmens erbracht hat, als steuerpflichtigen Umsatz behandelt, indem er sie dem Leistungsempfänger mit gesondertem Ausweis der Umsatzsteuer in Rechnung gestellt hat, und hat er die Steuer erklärungsgemäß an das FA abgeführt, so verlangt der Grundsatz der Neutralität der Mehrwertsteuer, dass die zu Unrecht in Rechnung gestellte Mehrwertsteuer berichtigt wird, wenn der Vorsteuerabzug beim Leistungsempfänger rückgängig gemacht worden ist (Anschluss an EuGH-Urteil vom 19. September 2000 Rs. C-454/98, Schmeink & Cofreth und Manfred Strobel, UR 2000, 470). 2. Die Berichtigung der Steuer kann im Billigkeitsverfahren gemäß § 227 AO 1977 erfolgen. AO 1977 § 227 UStG 1991 § 14 Abs. 3 Richtlinie 77/388/EWG Art. 21 Nr. 1 Buchst. c Urteil vom 17. Mai 2001 - V R 77/99 - Vorinstanz: FG Düsseldorf (DStRE 2000, 429) |
| Rechtsgebiete: | AO 1977, UStG 1991, Richtlinie 77/388/EWG |
| Vorschriften: | AO 1977 § 227, UStG 1991 § 14 Abs. 3, Richtlinie 77/388/EWG Art. 21 Nr. 1 Buchst. c, |
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