JuraForum.de > Urteile > BFH > Urteil vom 16.06.1998, Aktenzeichen: VII R 34/97
| Leitsatz: | BUNDESFINANZHOF 1. Mit der Nichterfüllung der Pflicht zur Wiedergestellung der zu einem gemeinschaftlichen Versandverfahren abgefertigten Waren bei der Bestimmungsstelle entsteht in der Person des Hauptverpflichteten eine Zollschuld. 2. Die in diesem Fall grundsätzlich für die Erhebung der Eingangsabgaben zuständige Abgangsstelle kann dem Hauptverpflichteten auch noch nach Ablauf der dafür vorgesehenen Frist von 11 Monaten wirksam mitteilen, daß die Sendung der Bestimmungsstelle nicht gestellt worden ist und der Ort der Zuwiderhandlung nicht ermittelt werden kann, und ihn auffordern, den tatsächlichen Ort der Zuwiderhandlung innerhalb der Ausschlußfrist von 3 Monaten nachzuweisen. VersandVO Art. 2 Buchst. d, Art. 11 Abs. 1 Buchst. a und Buchst. c, Art. 34 Abs. 3 VersandDVO Art. 49, Art. 50 ZollschuldVO Art. 2 Abs. 1 Buchst. d ZollschuldnerVO Art. 5 NacherhebungsVO Art. 2 Abs. 1 Unterabs. 2 ZKDVO Art. 378, 379, 380 Urteil vom 16. Juni 1998 - VII R 34/97 - Vorinstanz: FG Mecklenburg-Vorpommern (EFG 1997, 1125) |
| Rechtsgebiete: | VersandVO, VersandDVO, ZollschuldVO, ZollschuldnerVO, NacherhebungsVO, ZKDVO |
| Vorschriften: | VersandVO Art. 2 Buchst. d, VersandVO Art. 11 Abs. 1 Buchst. a und Buchst. c, VersandVO Art. 34 Abs. 3, VersandDVO Art. 49, VersandDVO Art. 50, ZollschuldVO Art. 2 Abs. 1 Buchst. d, ZollschuldnerVO Art. 5, NacherhebungsVO Art. 2 Abs. 1 Unterabs. 2, ZKDVO Art. 378, ZKDVO Art. 379, ZKDVO Art. 380, |
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