JuraForum.de > Urteile > BFH > Urteil vom 13.11.2001, Aktenzeichen: VII R 88/00
| Leitsatz: | 1. Art. 859 Nr. 6 ZKDVO, wonach das Nichtentstehen einer Zollschuld im Falle einer Pflichtverletzung im externen gemeinschaftlichen Versandverfahren (Nichtwiedergestellung der Ware bei der Bestimmungsstelle) u.a. von dem Nachweis abhängt, dass den Beteiligten bzw. seinen Erfüllungsgehilfen (Warenführer) keine grobe Fahrlässigkeit trifft, ist gültig. Die Vorschrift verletzt nicht höherrangiges Gemeinschaftsrecht. 2. Diese Zollvorschrift ist auch im Falle der Einfuhrumsatzsteuer anzuwenden. |
| Rechtsgebiete: | EG, ZK, ZKDVO, GG, BGB, UStG |
| Vorschriften: | EG Art. 5 Abs. 3, ZK Art. 96, ZK Art. 203, ZK Art. 204 Abs. 1 Buchst. a, ZK Art. 204 Abs. 3, ZKDVO Art. 378 Abs. 1 a.F., ZKDVO Art. 379 Abs. 2 a.F., ZKDVO Art. 380 a.F., ZKDVO Art. 859 Nr. 6, ZKDVO Art. 860, GG Art. 3, BGB § 166 Abs. 1, BGB § 278, UStG § 15 Abs. 1 Nr. 2, UStG § 21 Abs. 2, |
| Verfahrensgang: | FG Bremen |
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