JuraForum.de > Urteile > BFH > Urteil vom 12.07.2007, Aktenzeichen: X R 5/05
| Leitsatz: | Auf das von einem Handelsvertreter entgeltlich erworbene immaterielle Wirtschaftsgut "Vertreterrecht" (Ablösung des dem Vorgänger-Vertreter zustehenden Ausgleichsanspruchs durch Vereinbarung mit dem Geschäftsherrn) findet die zwingende typisierende Regelung des § 7 Abs. 1 Satz 3 EStG zur betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer des Geschäfts- oder Firmenwerts keine Anwendung (Fortführung des Senatsurteils vom 18. Januar 1989 X R 10/86, BFHE 156, 110, BStBl II 1989, 549). Die auf das Vertreterrecht vorzunehmende AfA bemisst sich nach der im Schätzungswege für den konkreten Einzelfall zu bestimmenden betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer. |
| Rechtsgebiete: | EStG, HGB |
| Vorschriften: | EStG § 7 Abs. 1 Satz 3, HGB § 89b, |
| Stichworte: | Durchschnittsbesteuerung für Umsätze aus Grabpflegeleistungen eines landwirtschaftlichen Gartenbaubetriebes - keine Bindung des FA an frühere Beurteilung, |
| Verfahrensgang: | Niedersächsisches FG 3 K 85/00 vom 09.06.2004 |
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