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JuraForum.deUrteileBFHUrteil vom 10.06.2009, Aktenzeichen: I R 10/09 



BFH – Aktenzeichen: I R 10/09

Urteil vom 10.06.2009


Leitsatz:Die Verwendung des steuerlichen Einlagekontos wird nur dann gemäß § 27 Abs. 1 Satz 5 KStG 2002 festgeschrieben, wenn mindestens einem Anteilseigner eine Bescheinigung i.S. von § 27 Abs. 3 KStG 2002 ausgehändigt wurde. Eine Festschreibung tritt nicht ein, wenn den Anteilseignern solche Bescheinigungen nicht erteilt wurden, weil die Kapitalgesellschaft irrtümlich davon ausging, es sei ausreichender ausschüttbarer Gewinn vorhanden.
Rechtsgebiete:AO, KStG 2002, EStG 2002
Vorschriften:AO § 164 Abs. 1, AO § 164 Abs. 2 Satz 1, AO § 164 Abs. 2 Satz 2, AO § 168 S. 1, KStG 2002 § 27 Abs. 1 S. 1, KStG 2002 § 27 Abs. 1 S. 5, KStG 2002 § 27 Abs. 3, KStG 2002 § 28 Abs. 2 S. 2, EStG 2002 § 20 Abs. 1 Nr. 1 S. 1,
Stichworte:Festschreibung der Verwendung des steuerlichen Einlagekontos - Inhaltliche Anforderungen an die Revisionsbegründung - Rechtsmittel bei verweigerter Zustimmung zu geänderter Kapitalertragsteueranmeldung,
Verfahrensgang:FG Baden-Württemberg, 10 K 169/06 vom 15.12.2008

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