JuraForum.de > Urteile > BFH > Urteil vom 09.04.2008, Aktenzeichen: II R 62/07
| Leitsatz: | 1. Nach Aufhebung des § 23 Abs. 6a StVZO gilt ab 1. Mai 2005 auch für Kfz mit einem zulässigen Gesamtgewicht von über 2,8 t der von der Rechtsprechung des BFH entwickelte Grundsatz, dass anhand von Bauart und Einrichtung des Kfz zu beurteilen ist, ob ein PKW oder ein LKW vorliegt. Soweit danach § 2 Abs. 2a KraftStG die Rechtslage lediglich rückwirkend klarstellt, bestehen keine verfassungsrechtlichen Bedenken, auch nicht unter dem Gesichtspunkt des Vertrauensschutzes. 2. Ergibt sich in Folge der Aufhebung des § 23 Abs. 6a StVZO eine Änderung der Bemessungsgrundlage, ist die Kraftfahrzeugsteuer gemäß § 12 Abs. 2 Nr. 1 KraftStG neu festzusetzen. |
| Rechtsgebiete: | KraftStG, PBefG, StVZO |
| Vorschriften: | KraftStG § 2 Abs. 2, KraftStG § 2 Abs. 2a, KraftStG § 8 Nr. 1, KraftStG § 8 Nr. 2, KraftStG § 9 Abs. 1 Nr. 3, KraftStG § 12 Abs. 2 Nr. 1, KraftStG § 12 Abs. 2 Nr. 4, PBefG § 4 Abs. 4 Nr. 1, StVZO § 23 Abs. 6a, |
| Stichworte: | Kraftfahrzeugsteuer und Folgen der Aufhebung des § 23 Abs. 6a StVZO - Abgrenzung PKW/LKW, |
| Verfahrensgang: | FG Hamburg, 7 K 22/06 vom 30.03.2007 |
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