JuraForum.de > Urteile > BFH > Urteil vom 06.07.2005, Aktenzeichen: II R 34/03
| Leitsatz: | 1. Nach § 25 Abs. 1 Satz 2 ErbStG ist die Steuer insoweit zu stunden, als sie infolge des Abzugsverbots entstanden ist. Der Stundungsbetrag ergibt sich aus der Differenz zwischen der unter Beachtung des Abzugsverbots festzusetzenden und derjenigen Steuer, die ohne das Abzugsverbot entstanden wäre. 2. Wird nach § 13a Abs. 4 Nr. 2 oder 3 ErbStG begünstigtes Vermögen zugewendet, ist bei der Berechnung des Stundungsbetrages die Belastung (Nutzungsrecht) nicht mit dem vollen Kapitalwert, sondern gemäß § 10 Abs. 6 Satz 5 ErbStG nur mit einem im Hinblick auf die Steuervergünstigungen des § 13a ErbStG verhältnismäßig geminderten Betrag zu berücksichtigen. |
| Rechtsgebiete: | ErbStG, BewG, FGO |
| Vorschriften: | ErbStG § 10 Abs. 5, ErbStG § 10 Abs. 6, ErbStG § 13a Abs. 4, ErbStG § 25 Abs. 1 Satz 1, ErbStG § 25 Abs. 1 Satz 2, BewG § 33 Abs. 3 Nr. 2, BewG § 103 Abs. 1, BewG § 118 Abs. 1, BewG § 118 Abs. 2, BewG § 121, BewG § 140, BewG § 141 Abs. 1 Nr. 1, BewG § 141 Abs. 1 Nr. 2, FGO § 96 Abs. 1 Satz 2, FGO § 121, |
| Verfahrensgang: | FG Düsseldorf 4 K 2649/01 Erb vom 28.05.2003 |
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