JuraForum.de > Urteile > BFH > Urteil vom 01.07.2008, Aktenzeichen: II R 71/06
| Leitsatz: | Der Zugewinnausgleichsforderung, die dem überlebenden Ehegatten, der weder Erbe noch Vermächtnisnehmer geworden ist, zum Ausgleich des Zugewinns beim Tode des anderen Ehegatten zusteht, entspricht beim Erben eine Nachlassverbindlichkeit in der Form einer Erblasserschuld, die bei der Ermittlung des steuerpflichtigen Erwerbs mit ihrem Nennwert abzuziehen ist. |
| Rechtsgebiete: | ErbStG, BGB, BewG |
| Vorschriften: | ErbStG § 3, ErbStG § 5 Abs. 2, ErbStG § 10 Abs. 1, ErbStG § 10 Abs. 5 Nr. 1, ErbStG § 10 Abs. 5 Nr. 2, ErbStG § 10 Abs. 5 Nr. 3, ErbStG § 10 Abs. 8, ErbStG § 12 Abs. 1, BGB § 1371 Abs. 2, BGB § 1373 Abs. 2, BGB § 1922 Abs. 1, BewG § 12 Abs. 1, BewG § 31, |
| Stichworte: | Ansatz einer Zugewinnausgleichsverpflichtung mit dem Nennwert - Rechtsverfolgungskosten in Wertfeststellungsverfahren keine erwerbsmindernden Nachlasskosten i.S. des 10 Abs. 5 Nr. 3 ErbStG, |
| Verfahrensgang: | FG Nürnberg, IV 31/04 vom 29.09.2005 |
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