JuraForum.de > Urteile > BFH > Beschluss vom 19.12.2007, Aktenzeichen: I R 111/05
| Leitsatz: | Bei Einbringung von Gesellschaftsanteilen in eine Kapitalgesellschaft gegen Gewährung von Anteilen an der aufnehmenden Gesellschaft ist infolge der Fiktion des § 20 Abs. 4 Satz 1 UmwStG 1995 im Rahmen der Bemessung des Veräußerungspreises in der Bilanz des Einbringenden grundsätzlich nicht zu prüfen, ob der von der übernehmenden Kapitalgesellschaft nach § 20 Abs. 2 UmwStG 1995 für das eingebrachte Betriebsvermögen angesetzte Wert zutreffend ermittelt worden ist. |
| Rechtsgebiete: | EStG, FGO, UmwStG 1995 |
| Vorschriften: | EStG § 15, EStG § 16 Abs. 2, EStG § 16 Abs. 3, FGO § 60 Abs. 3, UmwStG 1995 § 20 Abs. 1, UmwStG 1995 § 20 Abs. 2 Satz 1, UmwStG 1995 § 20 Abs. 2 Satz 6, UmwStG 1995 § 20 Abs. 4 Satz 1, |
| Stichworte: | Bindung an den Wertansatz des aufnehmenden Unternehmens bei Einbringung von Anteilen an einer Kapitalgesellschaft - Vorliegen einer wesentlichen Betriebsgrundlage - Erfordernis einer notwendigen Beiladung, |
| Verfahrensgang: | Hessisches FG, 8 K 4177/03 vom 01.09.2005 |
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"BFH - 19.12.2007, I R 111/05" © JuraForum.de — 2003-2012
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