Impressum | Registrierung | Foren-Login
 
Disclaimer | Datenschutz | RSS-Feeds

JuraForum.deUrteileSchlagwörterZZulassungsantrag, 

Zulassungsantrag, – Urteile online finden

Entscheidungen und Beschlüsse der Gerichte zum Schlagwort „Zulassungsantrag,“.

VGH-BADEN-WUERTTEMBERG – Beschluss, 9 S 1312/99 vom 19.10.1999

Bereits aus der bisherigen Rechtsprechung des Senats läßt sich entnehmen, daß ein Antrag gemäß § 7 Abs 2 S 2 RAVG (RAVersorgG BW) auf Aufrechterhaltung der Mitgliedschaft - jedenfalls nach Ablauf der in dieser Vorschrift genannten sechsmonatigen Ausschlußfrist - auch dann nicht mehr rechtswirksam zurückgenommen werden kann, wenn zuvor weder die Begründung der Mitgliedschaft noch deren Aufrechterhaltung vom Versorgungswerk positiv festgestellt worden ist.

VGH-BADEN-WUERTTEMBERG – Beschluss, 5 S 1921/99 vom 01.10.1999

Zum vorläufigen Rechtsschutz eines mittelbar Betroffenen gegen den faktischen Bau einer Gemeindestraße ohne förmliche Planungsentscheidung.

VGH-BADEN-WUERTTEMBERG – Beschluss, 7 S 1871/99 vom 29.09.1999

1. Veränderte oder bisher nicht geltend gemachte Umstände, die einen wesentlich neuen Sachverhalt ergeben, sind in Ermangelung des von § 124 Abs 2 Nr 1 VwGO geforderten Bezugs zu der Entscheidung des Verwaltungsgerichts prinzipiell nicht geeignet, die Voraussetzungen des Zulassungsgrundes der ernstlichen Zweifel an der Richtigkeit der verwaltungsgerichtlichen Entscheidung zu erfüllen.

2. Im Verfahren des vorläufigen Rechtsschutzes nach § 80 Abs 5 bzw § 123 VwGO ist hinsichtlich veränderter oder bisher nicht geltend gemachter Umstände ausschließlich das Änderungs- oder Aufhebungsverfahren nach Maßgabe des § 80 Abs 7 S 2 VwGO bzw analog § 927 ZPO eröffnet.

VGH-BADEN-WUERTTEMBERG – Beschluss, 2 S 1558/99 vom 20.09.1999

Es sprechen erhebliche Gründe für die Annahme, daß Nr 7 der Anlage zu § 1 der Verordnung des Bundesministers für Jugend, Familie und Gesundheit vom 24.7.1973 über die Gebühren für Amtshandlungen bei der Durchführung des Geflügelfleischhygienegesetzes ungültig ist und Gebührenbescheide für die Schlachtgeflügeluntersuchung auf ihrer Grundlage rechtmäßig nicht ergehen können.

VGH-BADEN-WUERTTEMBERG – Beschluss, 3 S 1932/99 vom 07.09.1999

1. Im Regelfall wird das Gebot der Rücksichtnahme im Hinblick auf Besonnung, Belichtung und Belüftung schon aus tatsächlichen Gründen nicht verletzt sein, wenn die landesrechtlichen Abstandsvorschriften eingehalten sind (im Anschluß an BVerwG, Urteil vom 11.1.1999, UPR 1999, 191).

2. § 34 Abs 3 LBO (BauO BW) stellt als Bezugspunkt für den Lichteinfallswinkel ausdrücklich auf das an die Außenwand vor einem notwendigen Fenster eines Aufenthaltsraums im Untergeschoß anschließende "Gelände" ab. Die Höhe eines Nachbargebäudes ist für die Einhaltung des § 34 LBO (BauO BW) unmaßgeblich.

VGH-BADEN-WUERTTEMBERG – Beschluss, 5 S 357/99 vom 29.07.1999

Zur Rechtsposition des Erwerbers von "präklusionsbelastetem" Grundeigentum bezüglich Einwendungen, die auf Art 2 Abs 2 GG gestützt werden.

VGH-BADEN-WUERTTEMBERG – Beschluss, 6 S 2662/97 vom 29.07.1999

Ernstliche Zweifel an der Richtigkeit des Urteils im Sinne von § 124 Abs 2 Nr 1 VwGO liegen jedenfalls dann vor, wenn die das gefundene Ergebnis allein tragende Begründung unrichtig ist und nichts dafür spricht, das Ergebnis könne sich aus anderen Gründen als richtig erweisen.

VGH-BADEN-WUERTTEMBERG – Beschluss, 2 S 200/99 vom 12.07.1999

Es sprechen erhebliche Gründe für die Annahme, daß die Verordnung des Sozialministeriums vom 16.1.1996 über die Erhebung einer Umlage nach dem Landespflegegesetz - UmlageVO - ungültig ist und Umlagebescheide auf ihrer Grundlage rechtmäßig nicht ergehen konnten (Bestätigung des Beschlusses des Senats vom 28.7.1998 - 2 S 624/98 -, NVwZ-RR 1999, 35).

VGH-BADEN-WUERTTEMBERG – Beschluss, 7 S 2373/98 vom 02.07.1999

Ein Fachhochschulstudium in der Fachrichtung Sozialpädagogik kann als weitere Ausbildung nach § 7 Abs 2 S 1 Nr 5 BAföG förderungsfähig sein, wenn diesem Studium eine Ausbildung zum "staatlich anerkannten Erzieher" an einer Fachakademie für Sozialpädagogik in Bayern vorangegangen ist.

VGH-BADEN-WUERTTEMBERG – Beschluss, 13 S 537/99 vom 15.06.1999

§ 72 Abs 1 AsylVfG (AsylVfG 1992) ist auf die Entscheidung des Bundesamts, daß ein Abschiebungshindernis nach § 53 AuslG (AuslG 1990) vorliegt, nicht entsprechend anwendbar.

VGH-BADEN-WUERTTEMBERG – Beschluss, 7 S 458/99 vom 08.06.1999

Zur Frage, ob die bei einem Umzug in eine kostengünstigere Wohnung entstehenden doppelten Mietaufwendungen zu den Kosten der Unterkunft gehören.

VGH-BADEN-WUERTTEMBERG – Beschluss, A 6 S 393/99 vom 05.05.1999

Aus der Bundesrepublik Deutschland zurückkehrende tamilische Volkszugehörige, bei denen kein individualisierter LTTE-Verdacht vorliegt, sind im Großraum Colombo vor politischer Verfolgung weiterhin hinreichend sicher; ihnen drohen dort auch keine anderen unzumutbaren Nachteile (Bestätigung des Urteils des Senats vom 20.03.1998 - A 16 S 60/97 (A 6 S 60/97)).

VGH-BADEN-WUERTTEMBERG – Beschluss, 5 S 427/99 vom 14.04.1999

Zu den Merkmalen für die Abgrenzung eines Doppelhauses im Sinne von § 22 Abs 2 S 1 BauNVO von einem selbständigen Haus (hier Doppelhaus bejaht).

VGH-BADEN-WUERTTEMBERG – Beschluss, 5 S 335/99 vom 01.04.1999

Zur Genehmigungspflichtigkeit und Zulässigkeit eines Straußengeheges nach § 32 Abs 1 und 2 NatSchG (NatSchG BW).

OLG-KOELN – Beschluss, 2 W 65/99 vom 23.03.1999

Im Verfahren der Prozesskostenhilfe ist die sofortige weitere Beschwerde gegen eine Beschwerdeentscheidung des Landgerichts auch in einer Insolvenzsache nicht statthaft.

VGH-BADEN-WUERTTEMBERG – Beschluss, 10 S 2950/98 vom 22.03.1999

Hat das Verwaltungsgericht den Beklagten gemäß §§ 75, 113 Abs 5 S 2 VwGO zur - erstmaligen - Bescheidung des Klägers unter Beachtung der gerichtlichen Rechtsauffassung verpflichtet, ist der Antrag des Beklagten auf Zulassung der Berufung nicht wegen fehlender materieller Beschwer unzulässig.

VGH-BADEN-WUERTTEMBERG – Beschluss, 2 S 327/99 vom 18.03.1999

Gegen die Annahme, die Zweite juristische Staatsprüfung sei für die Rechtsreferendare, die die Prüfung als Beamte auf Widerruf absolvieren, eine gebührenfreie Amtshandlung, die sich aus deren Dienstverhältnis ergebe (§ 5 Abs 1 Nr 5 LGebG (GebG BW)), bestehen keine ernstlichen Zweifel.

VGH-BADEN-WUERTTEMBERG – Beschluss, 5 S 2469/98 vom 08.03.1999

Zu den Voraussetzungen der Widmung eines Gehwegs, hier eines ca 3 cm tiefen Geländestreifens zwischen Grundstücksgrenze und Hauswand.

VGH-BADEN-WUERTTEMBERG – Beschluss, 5 S 49/99 vom 01.03.1999

1. Die Festsetzung einer offenen Bauweise ist in der Regel nur insoweit nachbarschützend, als danach die Gebäude mit seitlichem Grenzabstand zu errichten sind (im Anschluß an VGH Baden-Württemberg, Beschl v 26.09.1991 - 3 S 1413/91).

2. Die Zulassung einer Grenzbebauung nach § 6 Abs 5 LBO (BauO BW) läßt einen planungsrechtlichen Verstoß gegen die festgesetzte offene Bauweise unberührt.

3. Zum Erfordernis einer ausdrücklichen Zulassungsentscheidung nach § 6 Abs 5 LBO (BauO BW).

VGH-BADEN-WUERTTEMBERG – Beschluss, 1 S 3222/98 vom 01.02.1999

1. Das Flüchtlingsaufnahmegesetz steht einer Umsetzung rechtskräftig abgelehnter Asylbewerber von einer gemeindlichen Notunterkunft in eine zumutbare andere Obdachlosenunterkunft nicht entgegen. Die Umsetzung bemißt sich allein nach polizeirechtlichen Grundsätzen.

VGH-BADEN-WUERTTEMBERG – Beschluss, A 6 S 2024/97 vom 01.12.1998

1. Nach § 31 Abs 5 AsylVfG (AsylVfG 1992) ist bei der Anerkennung eines Asylberechtigten nach § 26 AsylVfG (AsylVfG 1992) (Familienasyl) in aller Regel, wenn nicht besondere Umstände eine Ausnahme erfordern, von Feststellungen zu § 51 Abs 1 AuslG (AuslG 1990) abzusehen (im Anschluß an BVerwG, Urteil vom 28.04.1998 - 9 C 1/97).

VGH-BADEN-WUERTTEMBERG – Beschluss, 5 S 1760/98 vom 02.11.1998

1. Technische Bauvorschriften im Sinn des § 56 Abs 1 LBO (BauO BW) sind nur solche Vorschriften der Landesbauordnung oder aufgrund der Landesbauordnung, die einen konkretisierenden, technischen Inhalt haben, der sich gerade nicht nur in allgemeinen Anforderungen erschöpft.

2. Die Errichtung einer Brandfrüherkennungsanlage rechtfertigt nach § 56 Abs 1 LBO (BauO BW) keine Abweichung von der Vorschrift des § 9 Abs 4 S 1 LBOAVO (BauOAV BW 1984) über die feuerhemmende Herstellung von Dächern von Gebäudeteilen der dort genannten Art.

VGH-BADEN-WUERTTEMBERG – Beschluss, 9 S 2359/98 vom 20.10.1998

1. Der Antrag auf Zulassung einer Beschwerde gegen die Versagung von Prozeßkostenhilfe durch das Verwaltungsgericht unterliegt nicht dem Vertretungszwang nach § 67 Abs 1 VwGO, obwohl auch diese Beschwerde gemäß § 146 Abs 4 VwGO zulassungsbedürftig ist.

VGH-BADEN-WUERTTEMBERG – Beschluss, 10 S 2222/98 vom 16.10.1998

1. Zur Beschwerdezulassung gegen Beschlüsse des Verwaltungsgerichts in Verfahren des vorläufigen Rechtsschutzes und der Prozeßkostenhilfe.

2. Zur Bewilligung von Prozeßkostenhilfe für einen gegen die Versagung von Prozeßkostenhilfe durch das Verwaltungsgericht gerichteten Beschwerdezulassungsantrag.

3. Bei Erfolglosigkeit eines Antrags auf Zulassung der Beschwerde gegen eine Entscheidung des Verwaltungsgerichts im Verfahren der Prozeßkostenhilfe ist in entsprechender Anwendung von Nr 2502 des Kostenverzeichnisses - Anlage 1 - zum GKG eine vom Streitwert unabhängige Gerichtsgebühr von 50,-- DM zu entrichten (im Anschluß an VGH Baden-Württemberg, Beschluß vom 24.09.1997 - 11 S 2162/97).

VGH-BADEN-WUERTTEMBERG – Beschluss, 2 S 1988/98 vom 12.10.1998

1. Auch bei der dem Grunde nach zulässigen "Selbstbeschaffung" einer Jugendhilfeleistung ist aus dem Rechtsgedanken des § 5 SGB VIII (SGB 8) herzuleiten, daß die Maßnahme nicht zu "unverhältnismäßigen Mehrkosten" führen darf.

VGH-BADEN-WUERTTEMBERG – Beschluss, 5 S 1830/97 vom 02.10.1998

1. Zur Frage der Besorgnis der Befangenheit von Jagdpächtern als Prüfer bei Jägerprüfungen (hier verneint).

2. Die Jägerprüfung unterliegt nicht den nach der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts (BVerfG, Beschl v 17.04.1991 - 1 BvR 419/91 ua -, BVerfGE 84, 34) für berufsbezogene Prüfungen entwickelten strengeren Maßstäben gerichtlicher Kontrolldichte.

3. Zum Umfang der Mitwirkungspflicht des Prüflings bei der Beanstandung von Prüfungsleistungen.

4. Eine Protokollierung der Fragen und Antworten im mündlich-praktischen Teil der Jägerprüfung ist weder von § 2 Abs 1 JPrO (JagdPrO BW) vorgeschrieben noch verfassungsrechtlich geboten.

VGH-BADEN-WUERTTEMBERG – Beschluss, 2 S 2753/97 vom 10.08.1998

1. Auch Fachärzte unterliegen regelmäßig der Pflicht, einen Fremdenverkehrsbeitrag zu entrichten.

2. Besonderheiten des Einzelfalls kann im Rahmen der vom Gemeinderat vorzunehmenden Schätzung Rechnung getragen werden.

VGH-BADEN-WUERTTEMBERG – Beschluss, 9 S 1592/98 vom 29.07.1998

1. Das Rechtsmittelzulassungsverfahren und das anschließende Rechtsmittelverfahren bilden in Ansehung der Prozeßkostenhilfe einen einheitlichen Rechtszug.

2. Für die Frage der Erfolgsaussicht der Rechtsverfolgung oder Rechtsverteidigung im Sinne von § 114 ZPO kommt es nicht allein auf das Zulassungsverfahren, sondern auf den Rechtszug insgesamt an. Ein Erfolg des Rechtsmittelzulassungsantrags wird freilich bei den meisten Zulassungsgründen eine hinreichende Erfolgsaussicht des zugelassenen Rechtsmittels indizieren.

3. Entscheidet das Rechtsmittelgericht in Eilverfahren zugleich über die Zulassung der Beschwerde und über die Beschwerde selbst, so kommt eine Bewilligung von Prozeßkostenhilfe nicht in Betracht, wenn zwar die Beschwerde - etwa aus Verfahrensgründen - zuzulassen ist, jedoch - aus Sachgründen - zurückgewiesen werden muß.

VGH-BADEN-WUERTTEMBERG – Beschluss, 7 S 1125/98 vom 20.07.1998

1. Ein unselbständiges Anschlußrechtsmittel bedarf keiner Zulassung durch das Oberverwaltungsgericht.

2. Eine Anschließung an eine zugelassene Beschwerde oder Berufung kann nur im Rahmen des zugelassenen Rechtsmittels erfolgen.

3. Entscheidet das Verwaltungsgericht über mehrere rechtlich selbständige und abtrennbare Streitgegenstände, werden die Streitgegenstände, hinsichtlich derer die Zulassung der Berufung oder Beschwerde nicht beantragt wird, unanfechtbar.

VGH-BADEN-WUERTTEMBERG – Beschluss, 10 S 1461/97 vom 16.07.1998

Zur Anforderung eines medizinisch-psychologischen Gutachtens über die Kraftfahreignung bei sog Ersttätern, die mit einem Blutalkoholwert von 1,6 Promille oder mehr als Radfahrer auffällig geworden sind.


Seite:  1 ... 5 ... 10 ...  19  20  21  22  23  24 


Weitere Begriffe


Anwaltssuche auf JuraForum.de



» Für Anwälte »

Gesetze

Urteile nach Rechtsgebieten

JuraForum-Newsletter

Kostenlose aktuelle Urteile und Rechtstipps per E-Mail:

JuraForum-Suche

Durchsuchen Sie hier JuraForum.de nach bestimmten Begriffen:

Sie lesen gerade: Zulassungsantrag, - Urteile © JuraForum.de — 2003-2015

Kanzleinews einstellen | Sitemap | RSS | Kontakt | Team | Jobs | Werbung | Presse | Datenschutz | AGB | Impressum