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JuraForum.deUrteileSchlagwörterZZahnärztliche Vorprüfung 

Zahnärztliche Vorprüfung

Entscheidungen der Gerichte

VGH-BADEN-WUERTTEMBERG – Urteil, 9 S 1818/90 vom 25.02.1992

1. Wird die zahnärtzliche Vorprüfung entgegen der Sollvorschrift des § 28 Abs 2 Satz 3 AOZ (ZÄPrO) nicht an zehn aufeinanderfolgenden Werktagen, sondern in zwei zeitlich getrennten Abschnitten durchgeführt, so wird durch dieses "abschichtende" Prüfungsverfahren allgemein eine Vergünstigung gewährt, die den einzelnen Prüfling nicht gleichheitswidrig belastet und sein Prüfungsergebnis nicht negativ beeinflussen kann.

2. § 28 Abs 2 Satz 3 AOZ (ZÄPrO), wonach auf die Prüfung in Zahnersatzkunde sieben Tage entfallen, schreibt weder eine bestimmte Prüfungsdauer an den einzelnen Prüfungstagen noch einen bestimmten Zeitanteil für einzelne Prüfungsteile vor.

3. Die zahnärztliche Vorprüfung im Fach Anatomie muß sich nicht gleichgewichtig und zwingend auf alle in § 28 Abs 3 AOZ (ZÄPrO) genannten Stoffgebiete erstrecken. Der Prüfer darf innerhalb dieses Rahmens nach seinem pädagogischen Ermessen die Prüfungsaufgaben auswählen, gewichten und das Bestehen oder Nichtbestehen der Prüfung entsprechend ihrem Zweck von besonders wichtigen Einzelleistungen abhängig machen.

VG-GIESSEN – Urteil, 5 K 1391/11.GI vom 03.11.2011

Hat ein Prüfling in einer mündlichen Prüfung positive Ansätze gezeigt, muss der Prüfer verdeutlichen, warum es sich im Gesamtergebnis gleichwohl um eine völlig unbrauchbare Leistung gehandelt hat. Die Neubewertung einer mündlichen Prüfungsleistung kommt nicht (mehr) in Betracht, wenn eine verlässliche Entscheidungsgrundlage nicht mehr vorhanden ist. In diesem Fall ist eine fehlerhaft bewertete Prüfung zu wiederholen.

OVG-BERLIN-BRANDENBURG – Beschluss, OVG 5 NC 1.10 vom 19.07.2010

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VGH-BADEN-WUERTTEMBERG – Urteil, 9 S 1569/94 vom 02.01.1996

1. Besondere Gründe iSv § 12 Abs 1 S 2 ZAppO (ZÄPrO) können dann gegeben sein, wenn Umstände vorliegen, die nach ihrem objektiven Gewicht die Fortsetzung oder Wiederholung der zahnärztlichen Prüfung vor dem Prüfungsausschuß, vor dem sie begonnen worden ist, in einem solchen Maß erschweren, daß das Interesse des Prüfungskandidaten an einem Wechsel des Prüfungsausschusses das öffentliche Interesse an einer raschen und einheitlichen Prüfung vor demselben Prüfungsausschuß überwiegt.

VGH-BADEN-WUERTTEMBERG – Urteil, 9 S 2226/93 vom 24.04.1995

1. Die Approbationsordnung für Zahnärzte idF von § 43 der Röntgenverordnung vom 8.1.1987 (BGBl I S 114) hatte im Gesetz über die Ausübung der Zahnheilkunde eine den Anforderungen des Art 80 Abs 1 S 2 GG genügende Ermächtigungsgrundlage.

2. Zur Vereinbarkeit des Benotungssystems und der Bestehensvoraussetzungen nach § 22 ZAppO (ZÄPrO) mit Verfassungsrecht.

3. Ein Prüfling, der die Wiederholungsprüfung der naturwissenschaftlichen Vorprüfung für Zahnärzte wiederum wegen des Urteils "mangelhaft" (4) in zwei Fächern nicht bestanden hat, kann eine Zweitwiederholung in einem der beiden Fächer nicht beanspruchen.

4. Verfassungsrecht gebietet nicht, daß die Bewertung mündlicher Prüfungsleistungen von den Prüfern auch ohne Verlangen (schriftlich) begründet wird.


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