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Wohnungsprostitution

Entscheidungen der Gerichte




OVG-RHEINLAND-PFALZ – Beschluss, 8 B 10019/07.OVG vom 09.02.2007

Rechtsgebiete:LBauO, VwGO, BauNVO
Schlagworte:Baurecht, Bauordnungsrecht, Nutzungsuntersagung, Nutzungsuntersagungsverfügung, Prostitution, Bordell, bordellartiger Betrieb, bordellähnlicher Betrieb, Mischgebiet, Wohnungsprostitution, Auswahlermessen, Eigentümer, Zustandsstörer, Mieter, Handlungsstörer
Stichwort:Wohnungsprostitution
Leitsatz:Anlass zum Erlass einer Nutzungsuntersagungsverfügung besteht auch dann, wenn die baurechtswidrige Nutzung (hier: bordellartiger Betrieb in einer im Mischgebiet gelegenen Wohnung) zwar nicht aktuell nachgewiesen ist, bis kurz zuvor jedoch betrieben wurde und Grund zur Annahme besteht, dass diese Nutzung wieder erneut aufgenommen wird.
Volltext: OVG-RHEINLAND-PFALZ - Beschluss, 8 B 10019/07.OVG



OVG-RHEINLAND-PFALZ – Urteil, 12 C 11236/05.OVG vom 10.10.2005

Rechtsgebiete:EGStGB, VwGO
Schlagworte:Anstand, Antrag, Antragsbefugnis, Ermessen, Ermessensfehler, Jugend, Jugendschutz, Norm, Normenkontrollantrag, Normenkontrolle, Normgeber, öffentlicher Anstand, Prostituierte, Prostitution, Prostitutionsgesetz, Prostitutionsverbot, Rechtsverordnung, Schutz, Verbot, Verhältnismäßigkeit, Verhältnismäßigkeitsgrundsatz, Vermieter, Verordnung, Verordnungsgeber, Wohnung, Wohnungsprostitution, Übergangsregelung, Übergangsvorschrift
Stichwort:Wohnungsprostitution
Leitsatz:Das flächendeckende Prostitutionsverbot innerhalb des Rhein-Lahn-Kreises nach § 1 Nr. 09 der Rechtsverordnung zum Schutze der Jugend und des öffentlichen Anstandes für Rheinland-Pfalz - Prostitutionsverbote - vom 19. April 2005 ist unwirksam.
Volltext: OVG-RHEINLAND-PFALZ - Urteil, 12 C 11236/05.OVG

OVG-RHEINLAND-PFALZ – Beschluss, 8 B 11983/03.OVG vom 15.01.2004

Rechtsgebiete:BauGB, BauNVO
Schlagworte:Baurecht, Wohngebiet, allgemeines Wohngebiet, Prostitution, Wohnungsprostitution, Bordell, Gewerbe, Gewerbebetrieb, Prostitutionsgesetz
Stichwort:Wohnungsprostitution
Leitsatz:Bordell- und Wohnungsprostitution sind als gewerbliche Betätigung in Wohngebieten weder allgemein noch ausnahmsweise zulässig; daran hat das Prostitutionsgesetz vom 20. Dezember 2001 (BGBl I S. 3983) nichts geändert.
Volltext: OVG-RHEINLAND-PFALZ - Beschluss, 8 B 11983/03.OVG

VGH-BADEN-WUERTTEMBERG – Urteil, 5 S 149/01 vom 24.07.2002

Rechtsgebiete:BauGB, BauNVO, LBO
Schlagworte:Innenbereich, Mischgebiet, Wohnungsprostitution, bordellartiger Betrieb, Nutzungsuntersagung, Dauerverwaltungsakt
Stichwort:Wohnungsprostitution
Leitsatz:Zur Abgrenzung von Wohnungsprostitution und bordellartigem Betrieb (im Anschluss an Senatsurteil vom 13.02.1998 - 5 S 2570/96 - NVwZ-RR 1998, 550).
Volltext: VGH-BADEN-WUERTTEMBERG - Urteil, 5 S 149/01


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