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Wiedererteilung

Entscheidungen der Gerichte




THUERINGER-OVG – Urteil, 2 KO 610/03 vom 21.02.2005

Rechtsgebiete:StVG, FeV
Schlagworte:Fahrerlaubnis, Wiedererteilung, Verwertbarkeit, Tilgung, Alkoholfahrt, Übergangsvorschrift
Stichwort:Wiedererteilung
Leitsatz:Sind vor dem 1. Januar 1999 im Verkehrszentralregister eingetragene strafgerichtliche Entscheidungen nach § 65 Abs. 9 Satz 1 1. Halbsatz StVG getilgt, dürfen sie nach dem 2. Halbsatz dieser Bestimmung längstens bis zu dem Tag verwertet werden, der einer zehnjährigen Tilgungsfrist entspricht. Zur Berechnung dieses Tages darf nicht auf § 29 Abs. 5 StVG n.F. zurückgegriffen werden.
Volltext: THUERINGER-OVG - Urteil, 2 KO 610/03



VGH-BADEN-WUERTTEMBERG – Urteil, 10 S 2796/03 vom 18.05.2004

Rechtsgebiete:StVG, FeV
Schlagworte:Fahrerlaubnis, Wiedererteilung, medizinisch-psychologisches Gutachten, "harte" Drogen, Erforderlichkeit, Blutuntersuchung, Urinuntersuchung, Haaruntersuchung, Aussagekraft, ärztliches Gutachten
Stichwort:Wiedererteilung
Leitsatz:Im Rahmen eines Verfahrens auf Wiedererteilung einer Fahrerlaubnis nach einer im Hinblick auf einen früheren Drogenkonsum erfolgten strafgerichtlichen Fahrerlaubnisentziehung ist die Anordnung zur Beibringung eines medizinisch-psychologischen Gutachtens nach § 14 Abs. 2 Nr. 1 FeV auch dann rechtmäßig, wenn die Entziehung der Fahrerlaubnis viele Jahre zurückliegt und für den Zeitraum seit der Entziehung der Fahrerlaubnis keine Hinweise auf einen erneuten Drogenkonsum des Betreffenden vorliegen.
Volltext: VGH-BADEN-WUERTTEMBERG - Urteil, 10 S 2796/03

VGH-BADEN-WUERTTEMBERG – Beschluss, 10 S 182/01 vom 24.09.2001

Rechtsgebiete:StVG, FeV
Schlagworte:Fahrerlaubnis, Wiedererteilung, Kraftfahreignung, Alkoholproblematik, Trunkenheit im Verkehr, Entziehung der Fahrerlaubnis, Medizinisch-psychologisches Gutachten, Unparteilichkeit, Unabhängigkeit, Privatgutachten
Stichwort:Wiedererteilung
Leitsatz:Im Verfahren der Wiedererteilung der Fahrerlaubnis kann die Klärung von Eignungszweifeln wegen einer Alkoholproblematik in den Fällen, in denen - auch erstmalig - ein Fahrzeug im Straßenverkehr bei einer Blutalkoholkonzentration von 1,6 Promille oder mehr geführt und deshalb die Fahrerlaubnis entzogen worden war, ausschließlich durch ein medizinisch-psychologisches Gutachten erfolgen. Die Anordnung, ein solches Gutachten beizubringen, steht nicht im Ermessen der Fahrerlaubnisbehörde.
Volltext: VGH-BADEN-WUERTTEMBERG - Beschluss, 10 S 182/01

VGH-BADEN-WUERTTEMBERG – Beschluss, 10 S 614/00 vom 25.07.2001

Rechtsgebiete:StVG, FeV, StVZO, StGB
Schlagworte:Fahrerlaubnis, Wiedererteilung, medizinisch-psychologisches Gutachten, erhebliche Straftat, Eignungszweifel
Stichwort:Wiedererteilung
Leitsatz:Die Beibringung eines medizinisch-psychologischen Gutachtens zur Fahreignung kann vor Neuerteilung der Fahrerlaubnis zur Klärung von Eignungszweifeln auch dann angeordnet werden, wenn diese zuvor nur wegen einer - erheblichen - Straftat (hier: Verurteilung wegen vorsätzlicher Gefährdung des Straßenverkehrs in Tateinheit mit Nötigung [ §§ 315c Abs.1 Nr.2, 240 StGB]) entzogen worden war.
Volltext: VGH-BADEN-WUERTTEMBERG - Beschluss, 10 S 614/00


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