JuraForum.de > Urteile > Schlagwörter > W > Wertpapierdienstleistung
| Rechtsgebiete: | BGB, WpHG |
| Schlagworte: | Konto, Kontoführung, Omnibuskonto, Wertpapierdienstleistung, Schadenersatz, Schadensersatz, Schutzgesetz |
| Stichwort: | Wertpapierdienstleistung |
| Leitsatz: | 1. Die Kunden eines Wertpapierdienstleistungsunternehmens, das zur Führung von Konten nicht berechtigt ist, können das zur Kontoführung eingeschaltete Kreditinstitut nicht allein aufgrund der Tatsache, dass die dort eingezahlten Gelder entgegen § 34 a WpHG statt auf Einzelkonten auf einem sog. Omnibuskonto des Wertpapierdienstleistungsunternehmens verwahrt wurden, auf Schadensersatz in Anspruch nehmen. 2. § 34 a WpHG, der kein Schutzgesetz im Sinne des § 823 Abs. 2 BGB, darstellt, regelt ausschließlich die Pflichten eines Wertpapierdienstleistungsunternehmens, das zur Kontoführung nicht berechtigt ist. |
| Volltext: OLG-FRANKFURT - Urteil, 23 U 34/08 | |
| Rechtsgebiete: | BGB, WpHG |
| Schlagworte: | Wertpapierdienstleistung, Wertpapier, Aktie, Aktien, Aktionär, Beratung, Aufklärung, Anleger, Schutzgesetz, Haftung |
| Stichwort: | Wertpapierdienstleistung |
| Leitsatz: | Zur Frage, ob § 32 II Nr. 1 WpHG als Schutzgesetz im Sinne von § 823 II BGB angesehen werden kann. |
| Volltext: OLG-FRANKFURT - Urteil, 21 U 15/06 | |
| Rechtsgebiete: | EG-Vertrag, KWG, Richtlinie 2002/87/EG, Richtlinie 2004/39/EG, Richtlinie 93/22/EWG, VwGO |
| Schlagworte: | Bankgeschäft, Dienstleistungsverkehrsfreiheit, Drittstaat, Erlaubnispflicht, Europäische Union, Europäischer Wirtschaftsraum, Finanzdienstleistung, Gats, Grenzüberschreitende Marktzugangsformen, Inland, Institutsbezogener Regulierungsansatz, Kapitalverkehrsfreiheit, Repräsentanz, Vertriebsbezogener Regulierungsansatz, Wertpapierdienstleistung, Zweigstelle |
| Stichwort: | Wertpapierdienstleistung |
| Leitsatz: | Die Ansicht, der in § 32 Abs. 1 Satz 1 KWG enthaltene Erlaubnisvorbehalt erfasse auch solche gewerblichen Betätigungen im Bereich von Bankgeschäften und sonstigen Finanzdienstleiistungen, die ohne verfestigt Form einer Zweigniederlassung oder Hauptverwaltung im Inland ausgeübt würden - begegnet erheblichen rechtlichen Bedenken (entgegen VG Frankfurt am Main vom 7. Mai 2004 - 9 G 6496/03[V]), ZIP 2004, 1259). |
| Volltext: HESSISCHER-VGH - Beschluss, 6 TG 1568/04 | |
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