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Wartefrist

Entscheidungen der Gerichte




OVG-RHEINLAND-PFALZ – Urteil, 7 A 10052/09.OVG vom 07.05.2009

Rechtsgebiete:RettDG
Schlagworte:Ausrückfrist, Dispositionsfrist, Fahrzeit, funktionsfähiger Rettungsdienst, Funktionsschutzklausel, Hilfeleistung, Hilfeleistungsfrist, Krankentransport, Krankentransportwagen, Landesrettungsdienstplan, Notfall, Notfalltransport, Prognose, Prognoseentscheidung, Prognosespielraum, Rettung, Rettungsdienst, Rettungsdienstrecht, Rettungstransportwagen, Sanitätsorganisation, Wartefrist
Stichwort:Wartefrist
Leitsatz:1. Die Erteilung einer Genehmigung für den Notfall- und Krankentransport ist zu versagen, wenn und solange Kapazitäten des öffentlichen Rettungsdienstes vorhanden sind, die ausreichen, um den auftretenden Bedarf an Notfall- und Krankentransportleistungen zu decken (so bereits Urteil des Senats vom 7. Mai 2002, AS 30, 64).

2. Ein wesentliches Kriterium für die Frage, ob eine Versorgung mit Rettungsdienstleistungen durch die Sanitätsorganisationen sichergestellt ist, stellt die Einhaltung der Hilfeleistungsfrist für Notfalltransporte und der Wartefrist für Krankentransporte dar.

3. Die gesetzliche Hilfeleistungsfrist im Notfallrettungsdienst von maximal 15 Minuten beginnt mit dem Ausrücken des Rettungstransportwagens. Ein Überschreiten der Hilfeleistungsfrist in geringem Maße stellt die Funktionsfähigkeit des Rettungsdienstes nicht in Frage.
Volltext: OVG-RHEINLAND-PFALZ - Urteil, 7 A 10052/09.OVG



VGH-BADEN-WUERTTEMBERG – Urteil, 4 S 2644/06 vom 13.01.2009

Rechtsgebiete:GG, BBesG, LSZG, LBesG
Schlagworte:Sonderzahlung, Landesanteil Besoldung, Abgesenkte Dienstbezüge, Wartefrist, Entstehung des Anspruchs auf Dienstbezüge, Ernennung, Beurlaubung, Erziehungsurlaub, Stichtag, Berufsanfänger, Dienstbezüge, Ungerechtfertigte Gleichbehandlung, Diskriminierung
Stichwort:Wartefrist
Leitsatz:Eine Beamtin, deren Beamtenverhältnis zwar vor dem Stichtag des § 1a LSZG bzw. § 3a LBesG (31.12.2004) begründet wurde, die aber am Tag der Ernennung sogleich Erziehungsurlaub ohne Dienstbezüge antritt und diesen erst nach dem Stichtag beendet, erhält für die ersten drei Jahre keine Sonderzahlungen bzw. nur abgesenkte Dienstbezüge, weil ihr erst nach dem Stichtag Dienstbezüge zugestanden haben.
Volltext: VGH-BADEN-WUERTTEMBERG - Urteil, 4 S 2644/06

SCHLESWIG-HOLSTEINISCHES-OVG – Beschluss, 3 LA 24/06 vom 09.08.2007

Rechtsgebiete:BeamtVG
Schlagworte:Beamter, Versorgung, ruhegehaltsfähige Bezüge, Wartefrist
Stichwort:Wartefrist
Volltext: SCHLESWIG-HOLSTEINISCHES-OVG - Beschluss, 3 LA 24/06

HESSISCHES-LAG – Urteil, 6/8/1 Sa 1612/05 vom 29.03.2006

Rechtsgebiete:EFZG
Schlagworte:Entgeltfortzahlung, Arbeitsbeginn, Verschiebung, Wartefrist
Stichwort:Wartefrist
Leitsatz:Auch die einvernehmliche Verschiebung des Arbeitsbeginns aus Anlass der Erkrankung der Arbeitnehmerin wird von § 8 I 1 EFZG erfaßt und lässt den mit Ablauf der Wartefrist (§ 3 Abs. 3 EFZG) entstehenden Entgeltfortzahlungsanspruch bei Beendigung des Arbeitsverhältnisses aus Anlass der Erkrankung nicht entfallen.
Volltext: HESSISCHES-LAG - Urteil, 6/8/1 Sa 1612/05


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