JuraForum.de > Urteile > Schlagwörter > V > Völkervertragsrecht
| Rechtsgebiete: | GG, IPwskR |
| Schlagworte: | Studienabgabe, Studienbeitrag, Studiengebühr, Sonderabgabe, Studienbeitragsdarlehen, Unentgeltlichkeit, Sozialverträglichkeit, soziale Barriere, Chancengleichheit, Teilhaberecht, Abwehrrecht, Berufsfreiheit, Abgabengerechtigkeit, Belastungsgleichheit, Völkervertragsrecht, innerstaatliche Geltung, unmittelbare Anwendbarkeit, Auslegung, Staatenpraxis, Sozialausschuss |
| Stichwort: | Völkervertragsrecht |
| Leitsatz: | 1. Der nordrhein-westfälische Landesgesetzgeber hat die allgemeinen Studienabgaben nach dem Studienbeitrags- und Hochschulabgabengesetz vom 21. März 2006 (GV.NRW. S. 120) als dem Grunde und der Höhe nach sachlich gerechtfertigte Vorzugslasten kompetenzgerecht eingeführt. 2. Wegen des Anspruchs auf ein sozialen Gesichtspunkten Rechnung tragendes Studienbeitragsdarlehen verletzt die Abgabenerhebung das in Art. 12 Abs. 1 GG gewährleistete Grundrecht der Berufsfreiheit weder in seiner - zusammen mit dem Gleichheitssatz und dem Sozialstaatsprinzip gebildeten - Ausprägung als Recht auf Teilhabe an den staatlichen Ausbildungsressourcen noch in seiner Funktion als auf die Abwehr ausbildungsbezogener Belastungen gerichtetes Freiheitsrecht. 3. Aus Art. 13 Abs. 2 Buchst. c des Internationalen Paktes vom 19. Dezember 1966 über wirtschaftliche, soziale und kulturelle Rechte können im Hinblick auf die Erhebung allgemeiner Studienabgaben keine Rechte hergeleitet werden, die nicht bereits grundrechtlich gewährleistet sind. |
| Volltext: BVERWG - Urteil, BVerwG 6 C 16.08 | |
| Rechtsgebiete: | GG, SächsVerf, Einigungsvertrag, SächsGemO |
| Schlagworte: | Bürgerentscheid, Kommunalaufsicht, Völkervertragsrecht, Lindauer Abkommen, Weltkulturerbe, Welterbekonvention, Waldschlößchenbrücke |
| Stichwort: | Völkervertragsrecht |
| Leitsatz: | 1. Ein Bürgerentscheid (§ 24 SächsGemO) ist von der Gemeinde ohne schuldhaftes Zögern umzusetzen. 2. Die dreijährige Sperr- und Bindungswirkung eines Bürgerentscheids entfällt nicht bei nachträglichen Änderungen der Sach- und Rechtslage. 3. Zur Frage der innerstaatlichen Bindungswirkung des Übereinkommens zum Schutz des Kultur- und Naturerbes der Welt vom 16. November 1972 (Welterbekonvention). |
| Volltext: SAECHSISCHES-OVG - Beschluss, 4 BS 216/06 | |
| Rechtsgebiete: | BJagdG, GG, LJG, VwGO |
| Schlagworte: | Jagd, Jagdrecht, Jagdausübungsrecht, Jagdgenossenschaft, Jagdbezirk, Eigenjagdbezirk, gemeinschaftlicher Jagdbezirk, Jagdgenosse, Eigentum, Grundeigentum, Europäische Menschenrechtskonvention, EMRK, EGMR, Vereinigungsfreiheit, Zwangskörperschaft, Eigentumsgrundrecht, Grundrecht, Völkervertragsrecht, Regel des Völkerrechts, konkrete Normenkontrolle, Gewissen, Gewissensfreiheit, Verhältnismäßigkeit, Verfassung, Verfassungsrecht, Tierschutz, ethischer Tierschutz, Handlungsfreiheit, allgemeine Handlungsfreiheit, Diskriminierung, Ungleichbehandlung, Gleichheitssatz, Grundrechtsverstärkung |
| Stichwort: | Völkervertragsrecht |
| Leitsatz: | Die mit dem Verlust des Jagdausübungsrechts verbundene Zwangsmitgliedschaft kleinerer Grundeigentümer in der Jagdgenossenschaft begegnet auch unter Berücksichtigung der verfassungsrechtlichen Verankerung des ethischen Tierschutzes in Art. 20a GG und der Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte zur Konventionswidrigkeit der Zwangsmitgliedschaft in französischen kommunalen Jagdverbänden (s. Urteil vom 29. April 1999, NJW 1999, 3695) keinen verfassungsrechtlichen Bedenken. |
| Volltext: OVG-RHEINLAND-PFALZ - Urteil, 8 A 10216/04.OVG | |
| Rechtsgebiete: | BSHG, AsylVfG, Abkommen über d. Rechtsstellung d. Flüchtlinge vom 28. Juli 1951, Europäisches Fürsorgeabkommen vom 11. Dezember 1953, Zusatzprotokoll zu dem Europäischen Fürsorgeabkommen, AuslG, Gesetz über die Festlegung eines vorläufigen Wohnortes für S |
| Schlagworte: | Sozialhilfe, Konventionsflüchtling, Anspruch auf uneingeschränkte Sozialhilfe, uneingeschränkte - für Konventionsflüchtlinge, völkervertragsfreundliche Auslegung einfachen Bundesrechts, lex posterior derogat legi priori (hier: innerstaatliches Recht und Völkervertragsrecht), lex posterior generalis non derogat legi priori speciali, Aufenthaltsbefugnis, räumlich unbeschränkte - für Konventionsflüchtlinge, Völkervertragsrecht, Verhältnis zu sonstigem innerstaatlichen Recht (hier: Genfer Flüchtlingskonvention - BSHG). |
| Stichwort: | Völkervertragsrecht |
| Leitsatz: | Leitsätze: § 120 Abs. 5 Satz 2 BSHG findet auf Flüchtlinge im Sinne der Genfer Flüchtlingskonvention keine Anwendung (wie Urteil vom selben Tage - BVerwG 5 C 29.98 - zur Veröffentlichung in der Entscheidungssammlung vorgesehen). Urteil des 5. Senats vom 18. Mai 2000 - BVerwG 5 C 2.00 - I. VG Gelsenkirchen vom 20.10.1997 - Az.: VG 11 K 4154/96 II. OVG Münster vom 13.12.1999 - Az.: OVG 16 A 5587/97 |
| Volltext: BVERWG - Urteil, BVerwG 5 C 2.00 | |
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