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Verunstaltungsverbot

Entscheidungen der Gerichte




BAYERISCHER-VGH – Urteil, 2 BV 08.2465 vom 01.07.2009

Rechtsgebiete:BayBO, BauGB
Schlagworte:Megalight-Wechselwerbeanlage auf Bahngelände, Verfahrenswahlrecht, Prüfprogramm, Fachplanungsvorbehalt, Verunstaltungsverbot, Sachbescheidungsinteresse
Stichwort:Verunstaltungsverbot
Leitsatz:Die Bauaufsichtsbehörde darf den Bauantrag nicht deshalb wegen fehlenden Sachbescheidungsinteresses ablehnen, weil dem Vorhaben ihrer Ansicht nach im bauaufsichtlichen Genehmigungsverfahren nicht zu prüfende (bauordnungsrechtliche) Vorschriften entgegenstehen (Bestätigung von BayVGH vom 19.1.2009 Az. 2 BV 08.2567 BayVBl. 2009, 507).
Volltext: BAYERISCHER-VGH - Urteil, 2 BV 08.2465



OVG-RHEINLAND-PFALZ – Urteil, 8 A 10942/08.OVG vom 22.10.2008

Rechtsgebiete:LBauO
Schlagworte:Baurecht, Werbeanlage, vereinfachtes Genehmigungsverfahren, Prüfungsprogramm, Verpflichtungsklage, Streitgegenstand, Sachbescheidungsinteresse, Rechtsschutzinteresse, Fiktion, Baugenehmigungsfiktion, Entscheidungsfrist, Vollständigkeitserklärung, Vollständigkeitsfeststellung, Vollständigkeit der Bauunterlagen, Verunstaltungsverbot, Verunstaltung, störende Häufung, Werbeanlagen, Gewerbegebiet
Stichwort:Verunstaltungsverbot
Leitsatz:1. Die Bauaufsichtsbehörde ist im vereinfachten Genehmigungsverfahren nicht befugt, das ihr gesetzlich vorgegebene Prüfungsprogramm und damit die gesetzlichen Anspruchsvoraussetzungen für die zu erteilende Baugenehmigung zu erweitern.

2. Im vereinfachten Genehmigungsverfahren kann die Baugenehmigung wegen fehlenden Sachbescheidungsinteresses abgelehnt werden, wenn das Bauvorhaben aus anderen als den zum Prüfungsprogramm gehörenden Gründen (Bauordnungsrecht) dauerhaft nicht verwirklicht werden darf (im Anschluss an OVG RP, Urteil vom 17. Juli 1996, AS 26, 227).

3. Zur Baugenehmigungsfiktion im vereinfachten Genehmigungsverfahren.

4. Zur verunstaltenden Wirkung von Werbeanlagen.
Volltext: OVG-RHEINLAND-PFALZ - Urteil, 8 A 10942/08.OVG

BVERWG – Beschluss, BVerwG 4 B 75.99 vom 06.12.1999

Rechtsgebiete:GG, BayBO
Schlagworte:Anforderungen an bauliche Anlagen, Baugestaltung, Verunstaltungsverbot, anerkannte Regeln der Baukunst, anerkannte Regeln der Technik.
Stichwort:Verunstaltungsverbot
Leitsatz:Leitsatz:

Das landesrechtliche Gebot, "bauliche Anlagen nach den anerkannten Regeln der Baukunst durchzubilden", ist als eigenständige Anforderung neben der weiteren, ebenfalls landesrechtlichen Anforderung, bauliche Anlagen "so zu gestalten, daß sie nach Form, Maßstab, Verhältnis der Baumassen und Bauteile zueinander, Werkstoff und Farbe nicht verunstaltend wirken" (Verunstaltungsverbot), bundesrechtlich nicht zu beanstanden (Bestätigung von BayVGH, Urteil vom 20. Juli 1999 - 2 B 98.1405 - zu Art. 11 Abs. 1 BayBO).

Beschluß des 4. Senats vom 6. Dezember 1999 - BVerwG 4 B 75.99 -

I. VG München vom 23.03.1998 - Az.: VG M 8 K 97.1966 -
II. VGH München vom 20.07.1999 - Az.: VGH 2 B 98.1405 -
Volltext: BVERWG - Beschluss, BVerwG 4 B 75.99


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