( dauerhaft?)  

JuraForum.deUrteileSchlagwörterVVermögenseinbuße 

Vermögenseinbuße

Entscheidungen der Gerichte




BVERWG – Beschluss, BVerwG 9 B 36.07 vom 16.11.2007

Rechtsgebiete:VwGO, BauGB, BGB, UStG
Schlagworte:Revisionszulassung, grundsätzliche Bedeutung, Rechtsprechung oberster Bundesgerichte, Erschließungsvertrag, Koppelungsverbot, Nichtigkeit, Erschließungsträger, öffentlich-rechtlicher Erstattungsanspruch, ungerechtfertigte Bereicherung, Ausgleich, Vermögenseinbuße, Vermögensvorteil, Vorteilsanrechnung, Umsatzsteuer, Mehrwertsteuer, Vorsteuer, Vorsteuerabzug, Finanzamt, Doppelzahlung, Leistungsbeziehung, Leistungsverhältnis
Stichwort:Vermögenseinbuße
Leitsatz:1. Die Zulassung der Revision gemäß § 132 Abs. 2 Nr. 1 VwGO ist regelmäßig auch dann ausgeschlossen, wenn die als grundsätzlich klärungsbedürftig bezeichnete Rechtsfrage anhand der Rechtsprechung eines anderen obersten Bundesgerichts beantwortet werden kann, das sich mit dieser oder einer gleichgelagerten Rechtsfrage bereits befasst hat und das Bundesverwaltungsgericht dieser Rechtsprechung folgt.

2. Wie im Zivilrecht erfolgt auch beim öffentlich-rechtlichen Erstattungsanspruch der Erstattungsausgleich grundsätzlich nur innerhalb des jeweiligen Leistungsverhältnisses. Die (umsatz-)steuerrechtliche Beurteilung ist davon grundsätzlich zu trennen und betrifft regelmäßig allein das Verhältnis des jeweiligen Steuerschuldners zu den Steuerbehörden.

3. Der öffentlich-rechtliche Erstattungsanspruch eines Erschließungsträgers gegen eine Gemeinde, der sich aus einem nichtigen Erschließungsvertrag (§ 124 BauGB) ergibt, umfasst auch die Umsatzsteuer (Mehrwertsteuer), die der gemäß § 15 UStG zum Vorsteuerabzug berechtigte Erschließungsträger auf die Rechnungen der von ihm beauftragten Unternehmen gezahlt hat. Diese Umsatzsteuer kann von der (nicht vorsteuerabzugsberechtigten) Gemeinde auch dann nicht in Abzug gebracht werden, wenn das Finanzamt dem Erschließungsträger diese Zahlungen als Vorsteuerbeträge erstattet hat.
Volltext: BVERWG - Beschluss, BVerwG 9 B 36.07



OVG-RHEINLAND-PFALZ – Beschluss, 2 A 11942/03.OVG vom 04.03.2004

Rechtsgebiete:LBG, BBG, BGB
Schlagworte:Beamtenrecht, Disziplinarrecht, Beamter, Dienstpflicht, Dienstpflichtverletzung, Pflichtverletzung, Pflichtverstoß, Nachweis der Pflichtverletzung, Detektivbüro, Detektei, Überwachung, Überwachungsmaßnahme, Schaden, Schadensbegriff, Schadensursache, Vermögenslage, Vermögenseinbuße, Kausalzusammenhang, Adäquanztheorie, Verhältnismäßigkeit, Verhältnismäßigkeitsgrundsatz
Stichwort:Vermögenseinbuße
Leitsatz:Ist die Einschaltung eines Detektivbüros erforderlich, um einem Beamten außerhalb der Diensträume begangene Pflichtverletzungen nachzuweisen, so kann der Dienstherr grundsätzlich den Ersatz der ihm dadurch entstandenen Kosten vom Beamten verlangen.
Volltext: OVG-RHEINLAND-PFALZ - Beschluss, 2 A 11942/03.OVG


Weitere Begriffe




Weitere Entscheidungen der Gerichte

Urteile: Schlagworte

Urteile: Vorschriften

Lexikon

Gesetze


http://www.juraforum.de/urteile/begriffe/vermoegenseinbusse

"Vermögenseinbuße - Urteile" © JuraForum.de — 2003-2012

Kanzleinews einstellen | Sitemap | Kontakt | Team | Jobs | Werbung | Presse | Datenschutz | AGB | Impressum

ANZEIGEN