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Verbandsklagebefugnis

Entscheidungen der Gerichte




OLG-FRANKFURT – Urteil, 6 U 212/08 vom 19.03.2009

Rechtsgebiete:UWG
Schlagworte:Verbandsklagebefugnis, Gesundheitswerbung, Rechtsmissbrauch
Stichwort:Verbandsklagebefugnis
Leitsatz:1. Zu den Voraussetzungen der Verbandsklagebefugnis, insbesondere zur erforderlichen Zahl von Mitgliedern, die zum Verletzer in einem abstrakten Wettbewerbsverhältnis stehen.

2. Zur Frage, wann die Schonung eigener Mitglieder des Verbands den Vorwurf des Rechtsmissbrauchs rechtfertigt.

3. Gesundheitsbezogene Werbeaussagen sind grundsätzlich nur zulässig, wenn sie hinreichend abgesichert sind; zur Frage der Verteilung der Darlegungs- und Glaubhaftmachungslast in derartigen Fällen.
Volltext: OLG-FRANKFURT - Urteil, 6 U 212/08



OVG-BERLIN-BRANDENBURG – Beschluss, OVG 11 S 35.07 vom 23.06.2008

Rechtsgebiete:BNatSchG, BbgNatSchG, BImSchG, URG
Schlagworte:Naturschutzrechtliche Verbandsklage, immissionsschutzrechtliche Genehmigung von Windkraftanlagen ( Windenergieanlagen ), Antragsbefugnis, Verbandsklagebefugnis, Konzentrationswirkung, Verbandsklagefrist
Stichwort:Verbandsklagebefugnis
Leitsatz:§ 63 Abs. 3 Nr. 9 BbgNatSchG eröffnet den Naturschutzverbänden (auch in der bis zum 31. Juli 2006 geltenden Fassung) keine Mitwirkungsrechte in immissionsschutzrechtlichen Genehmigungsverfahren mit der Folge, dass auch eine Verbandsklagebefugnis nach § 65 BbgNatSchG in diesen Fällen ausscheidet.
Volltext: OVG-BERLIN-BRANDENBURG - Beschluss, OVG 11 S 35.07

OVG-RHEINLAND-PFALZ – Urteil, 1 C 10187/01 vom 09.01.2003

Rechtsgebiete:FStrG, VwGO, BNatSchG F 2002, Europ. Vogelschutzrichtlinie, FFH-RL, GG
Schlagworte:Planfeststellung, Planfeststellungsbeschluss, Bundesfernstraße, Naturschutzverband, anerkannter Naturschutzverband, Naturschutzverein, anerkannter Naturschutzverein, Verbandsklage, Klagebefugnis, Verbandsklagebefugnis, Rechtskraft, Präklusion, Einwendungsausschluss, Planrechtfertigung, Bedarf, vordringlicher Bedarf, Bedarfsplan, Vogelschutz, Vogelschutzrichtlinie, Vogelschutzgebiet, faktisches Vogelschutzgebiet, Schutzstandard, Schutzregime, einstweilige Sicherstellung, Bundesanzeiger, Bekanntgabe, FFH-Schutzgebiet, potenzielles FFH-Schutzgebiet, Verträglichkeitsprüfung, Fledermäuse, Abwägungsgebot, Belange, Natur und Landschaft, Naturschutz, Landschaftspflege, Landschaftsbild, Neugestaltung, Eingriff, Eingriffsregelung, naturschutzrechtliche Eingriffsregelung, Vermeidung, Ausgleich, Kompensation, Trassenauswahl, Trassenalternativen, Nullvariante, Abschnittsbildung, Umweltverträglichkeitsprüfung, UVP, ergänzendes Verfahren, Abwägung, Mängel bei der Abwägung, Planerhaltung, Grundsatz der Planerhaltung
Stichwort:Verbandsklagebefugnis
Leitsatz:1. Ein von der Landesregierung zum Europäischen Vogelschutzgebiet ausersehenes geeignetstes Gebiet i.S. von Art. 4 Abs. 1 Satz 4 Vogelschutz-Richtlinie, dessen Erklärung zum besonderen Schutzgebiet i.S. von Art. 7 FFH-RL noch aussteht, bildet ein faktisches Vogelschutzgebiet i.S. der Rechtsprechung des EuGH und des BVerwG. Dort gilt das Schutzregime gemäß Art. 4 Abs. 4 Satz 1 Vogelschutz-Richtlinie.

2. Um einen Eingriff durch einen Plan oder ein Projekt in ein solches Gebiet zu rechtfertigen, darf keine gesamtgebietsbezogene Relativierung des Schutzes i.S. von Art. 6 Abs. 3 Satz 2 FFH-RL erfolgen.

3. Zu den Voraussetzungen der Erklärung zum besonderen Schutzgebiet i.S. von Art. 7 FFH-RL und der Bekanntgabe eines Europäischen Vogelschutzgebiets im Bundesanzeiger.

4. Auch ein Verstoß gegen Art. 4 Abs. 4 Satz 1 Vogelschutz-Richtlinie in einem faktischen Vogelschutzgebiet kann grundsätzlich durch ein ergänzendes Verfahren i.S. von § 17 Abs. 6 c Satz 2 FStrG behoben werden. Dies gilt jedenfalls dann, wenn auf gesicherter Grundlage von einer künftigen Erklärung zum besonderen Schutzgebiet i.S. von Art. 7 FFH-RL ausgegangen werden kann.

5. Zum Einwendungsausschluss gemäß § 61 Abs. 3 BNatSchG 2002.

6. Zur Rechtfertigung eines Ausspruchs gemäß § 17 Abs. 6 c Satz 2 FStrG ist es nicht geboten, über sämtliche potenziellen Gründe, die einen solchen Ausspruch tragen könnten, abschließend zu befinden. Vielmehr genügt dafür die Feststellung, dass ein durchgreifender derartiger Grund gegeben ist.
Volltext: OVG-RHEINLAND-PFALZ - Urteil, 1 C 10187/01

OVG-RHEINLAND-PFALZ – Urteil, 1 C 10393/01.OVG vom 09.01.2003

Rechtsgebiete:FStrG, BNatSchG F. 2002, Europ. Vogelschutzrichtlinie, FFH-RL
Schlagworte:Planfeststellung, Planfeststellungsbeschluss, Bundesfernstraße, Naturschutzverband, anerkannter Naturschutzverband, Naturschutzverein, anerkannter Naturschutzverein, Verbandsklage, Klagebefugnis, Verbandsklagebefugnis, Präklusion, Einwendungsausschluss, Planrechtfertigung, Bedarf, Bedarfsplan, vordringlicher Bedarf, Vogelschutz, Vogelschutzrichtlinie, Vogelschutzgebiet, faktisches Vogelschutzgebiet, FFH-Schutzgebiet, potenzielles FFH-Schutzgebiet, Vorwirkungen, FFH-Richtlinie, Beurteilungsspielraum, Lebensraumtyp, Habitat, Lebensraumtypen, Habitate, Fluss, Flüsse, Fließgewässer, Groppe, Bachneunauge
Stichwort:Verbandsklagebefugnis
Leitsatz:1. Zum naturschutzfachlichen Beurteilungsspielraum bei der Abgrenzung von Europäischen Vogelschutzgebieten.

2. Zum naturschutzfachlichen Beurteilungsspielraum bei der Aufnahme von Gebieten in die Vorschlagsliste gemäß Art. 4 Abs. 1 Unterabs. 1 FFH-RL.
Volltext: OVG-RHEINLAND-PFALZ - Urteil, 1 C 10393/01.OVG


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