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Unterhaltsleistung

Entscheidungen der Gerichte




SCHLESWIG-HOLSTEINISCHES-OVG – Urteil, 2 LB 46/07 vom 23.04.2008

Rechtsgebiete:WoGG
Schlagworte:Darlehen, Einkommen, Leistungen Dritter, Unterhaltsleistung, Wohngeld
Stichwort:Unterhaltsleistung
Leitsatz:1. Zuwendungen Dritter, die nur darlehensweise erfolgen, mindern einen Anspruch auf Wohngeld nicht. Das gilt auch im Verhältnis zwischen Eltern und Kindern.

2. Die Beurteilung der Frage, ob es sich bei laufenden Zuwendungen um ein Darlehen handelt, bedarf bei wirtschaftlicher Betrachtungsweise einer Gesamtwürdigung aller relevanten tatsächlichen Umstände. Ein schriftlicher Vertrag ist dafür keine zwingende Voraussetzung.
Volltext: SCHLESWIG-HOLSTEINISCHES-OVG - Urteil, 2 LB 46/07



OVG-SACHSEN-ANHALT – Beschluss, 3 M 185/06 vom 02.11.2006

Rechtsgebiete:VwGO, UhVorschG
Schlagworte:Beschwerdebegründung, Untersuchungsgrundsatz, Anordnung, einstweilige, Anordnungsgrund, Nachzahlung, Unterhaltsleistung, Unterhaltsvorschuss
Stichwort:Unterhaltsleistung
Leitsatz:1. § 146 Abs. 4 Satz 6 VwGO bezieht sich nur auf die vom Beschwerdeführer innerhalb der Frist des § 146 Abs. 4 Satz 1 VwGO darzulegenden Gründe gegen die Richtigkeit der erstinstanzlichen Entscheidung. Hinsichtlich der Gründe, die für die Richtigkeit der erstinstanzlichen Entscheidung sprechen, gilt der Untersuchungsgrundsatz nach § 86 Abs. 1 VwGO.

2. In der Regel besteht kein Anordnungsgrund für Unterhaltsleistungen für die Vergangenheit; Nachzahlungen für die Vergangenheit können im Rahmen des Hauptsacheverfahrens weiterverfolgt werden.

3. Unterhaltsvorschuss ist wie Sozialhilfe keine rentengleiche wirtschaftliche Dauerleistung mit Versorgungscharakter.
Volltext: OVG-SACHSEN-ANHALT - Beschluss, 3 M 185/06

OLG-OLDENBURG – Urteil, 12 UF 22/05 vom 14.06.2005

Rechtsgebiete:BGB
Schlagworte:Gesamtschuldnerausgleich, Unterhaltsleistung, Unterhalt
Stichwort:Unterhaltsleistung
Leitsatz:Bei Getrenntleben findet im Zweifel kein Gesamtschuldnerausgleich für solche Ausgaben statt, die einer der Ehegatten getätigt hat, um hierdurch Kosten der allgemeinen Lebensführung zu bestreiten.
Volltext: OLG-OLDENBURG - Urteil, 12 UF 22/05

OVG-RHEINLAND-PFALZ – Urteil, 12 A 11677/04.OVG vom 13.01.2005

Rechtsgebiete:BAföG, BAföG-EinkommensV, BGB
Schlagworte:Anspruch, Auszubildender, Ausbildungsförderung, Ausbildungsförderungsrecht, Barunterhalt, Bedarfsdeckung, Betrag, Betreuungsunterhalt, Düsseldorfer Tabelle, Einkommen, Einkommensbezieher, Einnahmen, Freibetrag, Geld, Geldbetrag, Geldleistung, Geldwert, Kind, Halbgeschwister, Lebensbedarf, Leistung, Leistungsfähigkeit, Naturalunterhalt, Regelbetrag, Regelunterhalt, Sachbezug, Sachleistung, Stiefmutter, Subsidiarität, Unterhalt, Unterhaltsanspruch, Unterhaltsleistung, Unterhaltspflicht, gesetzliche Unterhaltspflicht, Vater
Stichwort:Unterhaltsleistung
Leitsatz:Der den Halbgeschwistern des Auszubildenden von deren erwerbstätiger Mutter gewährte Naturalunterhalt mindert den dem Vater des Auszubildenden für die Halbgeschwister zu gewährenden Einkommensfreibetrag in der Regel auf die Hälfte.
Volltext: OVG-RHEINLAND-PFALZ - Urteil, 12 A 11677/04.OVG


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