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Taubenhaltung

Entscheidungen der Gerichte

VG-GELSENKIRCHEN – Beschluss, 6 L 608/11 vom 20.07.2011

Für die Frage der Verhaltungsverantwortlichekreit kommt es auf die Frage, ob eine Tätigkeit nur aus Gefälligkeit einer anderen Person gegenüber ausgeübt wird, nicht an. Wird eine bauliche Anlage von mehreren Personen genutzt und sieht die Nutzungsuntersagung, die nur gegen eine dieser Personen ergeht, vor, dass diese Person aktive Handlungen vornehmen soll, die auch die Nutzung der anderen Personen zwangsläufig beenden (hier: Entfernung der Tauben aus dem Taubenschlag), muss die Behörde insoweit ihr Auswahlermessen ausüben.

Ist das Zwangsgeld, das auf die angegriffene Androhung ergangen ist, bestandskräftig geworden, wird der Rechtsbehelf gegen die Androhung unzulässig.

NIEDERSAECHSISCHES-OVG – Urteil, 1 LB 258/07 vom 29.09.2009

1. Ein Taubenschlag für 39 Brieftauben kann eine im allgemeinen Wohngebiet zulässige Nebenanlage sein.2. Bedeutung der "Ortsüblichkeit" von Taubenhaltung in (ehemaliger) Bergbausiedlung.3. Zur Berücksichtigung der Ergebnisse eines parallel durchgeführten Zivilrechtsstreits im verwaltungsgerichtlichen Verfahren.

OVG-DES-SAARLANDES – Urteil, 2 C 379/09 vom 25.11.2010

Einzelfall, in dem sich ein Eigentümer von im Plangebiet gelegenen Grundstücken gegen die planerische Festsetzung eines allgemeinen Wohngebiets wendet, weil kein Baulandbedarf bestehe, die beabsichtigte schnelle Zurverfügungstellung von Baugrundstücken schon daran scheitere, dass er selbst weder bauen noch seine Baustellen verkaufen wolle, er gleichwohl durch anfallende Erschließungskosten belastet werde und das Plangebiet auch wegen erforderlicher Bodenverbesserungsmaßnahmen und von Gewerbebetrieben ausgehender Lärmimmissionen ungeeignet sei, und er damit ohne Erfolg zum einen die Erforderlichkeit des der Nachverdichtung dienenden Bebauungsplans (§ 13a BauGB) in Abrede stellt und zum anderen eine fehlerhafte Abwägung rügt.

VG-STADE – Urteil, 2 A 1529/00 vom 18.04.2002

Die Haltung von 100 Brieftauben ist in einem als "allgemeines Wohngebiet" festgesetzen Baugebiet, das sich tatsächlich als "reines Wohngebiet" darstellt, bauplanungsrechtlich unzulässig.

VGH-BADEN-WUERTTEMBERG – Urteil, 5 S 989/96 vom 17.11.1998

1. Zur Zulässigkeit der Errichtung eines Taubenhauses für 50 Reisebrieftauben in einem reinen Wohngebiet (hier verneint).

VGH-BADEN-WUERTTEMBERG – Urteil, 3 S 3136/96 vom 17.09.1998

1. Will der in erster Instanz erfolgreiche Nachbar im Berufungsverfahren die Aufhebung einer Baugenehmigung beantragen, die erst während des Berufungsverfahrens durch eine weitere baurechtliche Entscheidung konkretisiert und mit Nebenbestimmungen ergänzt wurde, muß er Anschlußberufung einlegen und die weitere baurechtliche Entscheidung im Wege einer Klageänderung in das Berufungsverfahren einbeziehen (im Anschluß an VGH Bad-Württ, Urteil vom 11.7.1991 - 5 S 44/91).

2. Ein Taubenhaus für 80 Sporttauben ist in einem allgemeinen Wohngebiet nach § 14 Abs 1 S 1 BauNVO unzulässig.


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