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tatbestandliche Rückanknüpfung

Entscheidungen der Gerichte




VGH-BADEN-WUERTTEMBERG – Urteil, 4 S 725/06 vom 16.10.2008

Rechtsgebiete:GG, BBVAnpG, BBesG, LSZG
Schlagworte:Sonderzahlung (sog. "Weihnachtsgeld"), Kürzung, Hergebrachter Grundsatz des Berufsbeamtentums, Öffnungsklausel, Rückwirkung, Tatbestandliche Rückanknüpfung, Vertrauen, Gesetzesumgehung, Amtsangemessene Alimentation, Neustrukturierung, Einkommensentwicklung, Lebenshaltungskosten
Stichwort:tatbestandliche Rückanknüpfung
Leitsatz:Die einmalig stärkere Absenkung der Sonderzahlung (sog. "Weihnachtsgeld") im Jahr 2003 durch Art. 3 des Gesetzes zur Regelung der Sonderzahlungen in Baden-Württemberg vom 29.10.2003 (GBl. S. 693) ist verfassungsrechtlich nicht zu beanstanden.
Volltext: VGH-BADEN-WUERTTEMBERG - Urteil, 4 S 725/06



NIEDERSAECHSISCHES-OVG – Urteil, 13 LC 583/04 vom 11.06.2008

Rechtsgebiete:KiStRG, KiStVO
Schlagworte:besonderes Kirchgeld, dispositionsbestimmter Rückwirkungsbegriff, Ehe, glaubensverschiedene, Kirchensteuer, Rückanknüpfung, tatbestandliche, Rückwirkung, Rückwirkung, unechte, tatbestandliche Rückanknüpfung
Stichwort:tatbestandliche Rückanknüpfung
Leitsatz:Die Einführung eines besonderen Kirchgelds bei glaubensverschiedenen Ehegatten durch einen erst während des Veranlagungszeitraums wirksam werdenden Landeskirchensteuerbeschluss ist nach den vom Bundesverfassungsgericht entwickelten Maßstäben einer unechten Rückwirkung bzw. tatbestandlichen Rückanknüpfung zu beurteilen. Eine Abgrenzung zwischen zulässiger und unzulässiger Rückwirkung anhand eines "dispositionsbestimmten Rückwirkungsbegriffs" ist demgegenüber nicht vorzunehmen, weil die glaubensbezogene Entscheidung, Mitglied einer Kirche zu sein, keine (wirtschaftliche) Disposition darstellt (wie BFH, Urt. v. 21.12.2005 - I R 44/05 -, u. v. 19.10.2005 - I R 76/04 -, jew. zit. nach juris).
Volltext: NIEDERSAECHSISCHES-OVG - Urteil, 13 LC 583/04

OVG-RHEINLAND-PFALZ – Urteil, 6 A 10211/06.OVG vom 25.04.2006

Rechtsgebiete:AsylVfG
Schlagworte:Asylrecht, Aufenthaltsrecht, Antrag, Asylantrag, Antragsfiktion, Asylantragsfiktion, Geburt, Einreise, Kind, lediges Kind, Zuwanderungsgesetz, Auslegung, Wortlaut, Systematik, Zweck, Sinn und Zweck, systematische Auslegung, teleologische Auslegung, Übergangsregelung, intertemporales Verfahrensrecht, Sofortwirkung, Verfahrensrecht, Rückwirkung Rückwirkungsverbot, echte Rückwirkung, unechte Rückwirkung, tatbestandliche Rückanknüpfung, Vertrauensschutz, Verzicht
Stichwort:tatbestandliche Rückanknüpfung
Leitsatz:Die Antragsfiktion des § 14 a Abs. 2 Satz 3 AsylVfG gilt auch für Kinder, die vor dem In-Kraft-Treten dieser Bestimmung ins Bundesgebiet eingereist sind oder hier geboren wurden.
Volltext: OVG-RHEINLAND-PFALZ - Urteil, 6 A 10211/06.OVG

OVG-BERLIN-BRANDENBURG – Urteil, OVG 3 B 35.05 vom 01.02.2006

Rechtsgebiete:AsylVfG, ZuwG
Schlagworte:Libanon, Berufung, Geburt eines Kindes, Anzeigepflicht, Asylantrag, Fiktion, tatbestandliche Rückanknüpfung, "Unverzüglichkeit", Auslegung, Wortlaut, Gebot der Normklarheit, Gesetzeszweck
Stichwort:tatbestandliche Rückanknüpfung
Leitsatz:Die Anzeigepflicht nach § 14 a Abs. 2 AsylVfG und die daran anknüpfende Fiktion der Asylantragstellung gilt nicht für Kinder, die vor dem Inkrafttreten dieser Vorschrift am 1. Januar 2005 geboren worden sind.
Volltext: OVG-BERLIN-BRANDENBURG - Urteil, OVG 3 B 35.05


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