Impressum | Registrierung | Foren-Login
 
Disclaimer | Datenschutz | RSS-Feeds

JuraForum.deUrteileSchlagwörterSStudienfachwechsel 

Studienfachwechsel

Entscheidungen der Gerichte

VG-GOETTINGEN – Urteil, 2 A 122/11 vom 24.05.2012

Ein wichtiger Grund im Sinne von § 7 Abs. 3 BAföG setzt bei einem Wechsel von einem Park- in ein Wunschstudium nicht stets eine lückenlose Bewerbung für das Wunschstudium voraus (hier: zweimaliges Auslassen von Bewerbungsturni bei erkennbarer Aussichtslosigkeit der Bewerbung).

VG-STUTTGART – Urteil, 11 K 4176/10 vom 21.03.2011

Der sog. "Selbstbehalt" nach Tz. 25.6.9 der Verwaltungsvorschriften zum BAföG rechtfertigt allenfalls die Nichtberücksichtigung bei Bagatellbeträgen, jedoch nicht den generellen Abzug von den Aufwendungen, die zur Vermeidung einer unbilligen Härte freizustellen sind.

OVG-DES-SAARLANDES – Beschluss, 3 D 110/10 vom 29.12.2010

Gründe, die es für den Auszubildenden unzumutbar werden lassen, die bisherige Ausbildung fortzusetzen, können auch in einem Eignungsmangel oder Neigungswandel liegen. Die Berücksichtigung mangelnder Eignung oder eines ernsthaften Neigungswandels im Zusammenhang mit der Annahme eines wichtigen Grundes im Sinne des § 7 Abs. 3 Satz 1 BAföG setzt allerdings voraus, dass der Auszubildende vor der Aufnahme der Ausbildung davon ausgegangen ist und bei sorgfältiger Prüfung davon ausgehen durfte, er besitze für das zunächst gewählte Fach die erforderliche Eignung und dies entspreche auch seiner Neigung.

OLG-ZWEIBRUECKEN – Beschluss, 6 UF 72/10 vom 25.11.2010

Einzelfall der unterhaltsrechtlichen Billigung eines Studienfachwechsels nach 10 durchlaufenen Semestern trotz Unterhaltspflicht für ein minderjähriges Kind

THUERINGER-OVG – Urteil, 1 KO 810/05 vom 23.09.2008

Die Berücksichtigung von nur zwei Semestern, in denen sich ein Student in Hochschulgremien betätigt hat, bei der Berechnung der für die Heranziehung zu Langzeitstudiengebühren maßgeblichen Überschreitung der Regelstudienzeit verstößt nicht gegen das Benachteiligungsverbot.

THUERINGER-OVG – Urteil, 1 KO 1019/06 vom 13.12.2007

Wechselt ein Student im Vertrauen auf die Gebührenfreiheit des Studiums vor Einführung von Langzeitstudiengebühren das Studienfach und ist dieser Wechsel hauptursächlich für die Entstehung der Gebührenpflicht, so kann das im Einzelfall ausnahmsweise zu einer unbilligen Härte im Sinne des § 107a Abs. 6 Satz 3 ThürHG führen.

VG-FREIBURG – Urteil, 1 K 316/07 vom 29.08.2007

Art. 7 Abs. 2 S. 3 des Gesetzes zur Änderung des LHGebG (v. 19.12.2005 - GBl. S. 794) gewährt zum Zeitpunkt des Inkraftretens dieses Gesetzes immatrikulierten ausländischen Studierenden Studiengebührenfreiheit nur für die Fortsetzung und den Abschluss des Studiums in dem zu diesem Zeitpunkt belegten Studiengang.


Weitere Begriffe


Sie lesen gerade: Studienfachwechsel - Urteile © JuraForum.de — 2003-2014

Kanzleinews einstellen | Sitemap | RSS | Kontakt | Team | Jobs | Werbung | Presse | Datenschutz | AGB | Impressum