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Straßenausbaubeitrag

Entscheidungen der Gerichte




SAECHSISCHES-OVG – Beschluss, 5 B 357/08 vom 23.07.2009

Rechtsgebiete:VwGO, SächsKAG
Schlagworte:Straßenausbaubeitrag, Treu und Glauben
Stichwort:Straßenausbaubeitrag
Leitsatz:Diese Entscheidung enthält keinen zur Veröffentlichung bestimmten Leitsatz.
Volltext: SAECHSISCHES-OVG - Beschluss, 5 B 357/08



SCHLESWIG-HOLSTEINISCHES-OVG – Urteil, 2 LB 43/08 vom 27.01.2009

Rechtsgebiete:KAG SH
Schlagworte:Erledigung, Prozessrecht, Straßenausbaubeitrag, Vorauszahlung
Stichwort:Straßenausbaubeitrag
Leitsatz:Der Rechtsstreit über die Anfechtung eines Bescheides über die Erhebung einer Vorauszahlung nach § 8 Abs. 4 Satz 4 KAG erledigt sich nicht durch Wirksamwerden des Bescheides über den endgültigen Beitrag (Abgrenzung zum Steuerrecht, vgl. BFHE 143, 101).
Volltext: SCHLESWIG-HOLSTEINISCHES-OVG - Urteil, 2 LB 43/08

OVG-SACHSEN-ANHALT – Beschluss, 4 M 13/09 vom 19.01.2009

Rechtsgebiete:LSA-KAG
Schlagworte:Beitrag, Erreichbarkeit, Gewerbegrundstück, Inanspruchnahmemöglichkeit, Straßenausbaubeitrag, Zufahrt, Zugang
Stichwort:Straßenausbaubeitrag
Leitsatz:1. Für das Bestehen eines Vorteils i. S. d. § 6 Abs. 1 Satz 1 KAG LSA reicht es grundsätzlich, wenn ein Zugang (nicht eine Zufahrt) auf das Grundstück von der ausgebauten Straße aus genommen werden kann.

2. Zur (offen gelassenen) Frage der Erreichbarkeit (Zugang bzw. Zufahrt) des Grundstücks bei Wohn- im Vergleich zu Gewerbegrundstücken im Straßenausbaubeitragsrecht.
Volltext: OVG-SACHSEN-ANHALT - Beschluss, 4 M 13/09

SCHLESWIG-HOLSTEINISCHES-OVG – Beschluss, 2 MB 21/08 vom 14.11.2008

Rechtsgebiete:KAG SH
Schlagworte:Aufwandsverteilung, Erneuerung, Gemeindeanteil, Instandsetzung, Straßenausbaubeitrag, Straßenkategorie
Stichwort:Straßenausbaubeitrag
Leitsatz:1. Bei der Erneuerung wird die Straße bzw. eine Teileinrichtung - wie bei der erstmaligen Herstellung - in einen Zustand versetzt, der auf längere Zeit den voraussichtlichen Anforderungen des Verkehrs genügt, d.h. die Nutzungsdauer der Einrichtung wird verlängert. Dies kann auch der Fall sein, wenn eine verschlissene Fahrbahn nicht entfernt, sondern als Unterbau für eine neue mehrschichtige Fahrbahn verwendet wird.

2. Für die Feststellung des Gemeindeanteils am beitragsfähigen Aufwand hat sich die Zuordnung zu einer in der Beitragssatzung vorgesehenen Straßenkategorie an allen wesentlichen, für die Straße insgesamt bedeutsamen und sie überwiegend charakterisierenden Merkmalen auszurichten. Dabei ist von der Funktion der Straße im Gesamtverkehrsnetz der Gemeinde auszugehen, wie sie durch ihre Lage, die Art der Ausgestaltung und die Belastung ihrer Ausprägung gefunden hat. Verkehrszählungen können dabei Anhaltspunkte geben, aber auf eine rein mathematische vergleichende Betrachtungsweise kommt es nicht an.

3. Außerhalb des Gemeindegebietes liegende bevorteilte Grundstücke können grundsätzlich nicht zu einem Ausbaubeitrag herangezogen werden.
Volltext: SCHLESWIG-HOLSTEINISCHES-OVG - Beschluss, 2 MB 21/08


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