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Sozietät

Entscheidungen der Gerichte




OLG-FRANKFURT – Urteil, 4 U 55/07 vom 19.09.2007

Rechtsgebiete:BGB
Schlagworte:Rechtsanwalt, Anwalt, Sozietät, Rechtsanwaltssozietät, Herausgabe, Herausgabeanspruch, Gesellschaft
Stichwort:Sozietät
Leitsatz:Zum Anspruch eines Rechtsanwalts auf Herausgabe von Büroinventar und Firmenfahrzeugen sowie von Geschäfts- und Buchhaltungsunterlagen gegen eine überörtliche Rechtsanwaltssozietät nach ordentlicher Kündigung des Gesellschaftsverhältnisses.
Volltext: OLG-FRANKFURT - Urteil, 4 U 55/07



SAECHSISCHES-OVG – Beschluss, 4 E 47/06 vom 30.08.2007

Rechtsgebiete:VwGO, ZPO, RVG, RVG VV
Schlagworte:Festsetzung, Ausgleichung, Erinnerung, Vollmacht, Bürogemeinschaft, Sozietät, Rechtskraft
Stichwort:Sozietät
Leitsatz:Lehnt ein Gericht eine Terminsverlegung ab, obgleich einem Prozessbevollmächtigten wegen Terminsüberschneidung die Teilnahme an der mündlichen Verhandlung unmöglich ist und wird deshalb ein weiterer Prozessbevollmächtigter als Terminsvertreter tätig, dann sind die dadurch anfallenden Mehrkosten erstatungsfähig.
Volltext: SAECHSISCHES-OVG - Beschluss, 4 E 47/06

OLG-CELLE – Urteil, 9 U 84/06 vom 03.01.2007

Rechtsgebiete:BGB
Schlagworte:Gesellschaft des bürgerlichen Rechts, Sozietät, Wettbewerbsverbot
Stichwort:Sozietät
Leitsatz:1. Liegt keine ausdrückliche Vereinbarung über den Abschluss eines Gesellschaftsvertrages zwischen Rechtsanwälten vor, die nach "außen" als Sozietät auftreten, ist es für die Frage der gesellschaftsrechtlichen Beteiligung eines "Juniorpartners" - insbesondere für dessen Anspruch auf Abfindung - maßgeblich, ob der Ausscheidende eine Einlage geleistet hat und ob er eine feste monatliche Zahlung erhalten hat oder ein bestimmter Gewinnverteilungsschlüssel vereinbart war. Die Bezeichnung der geleisteten Zahlungen gegenüber dem Finanzamt ist demgegenüber von untergeordneter Bedeutung.

2. Führt ein "Juniorpartner" mit den anderen Rechtsanwälten Verhandlungen unter Austausch von unterschiedlichen "Vertragsentwürfen", die ausdrücklich den Sozietätsbeginn erst vorsehen und für den "Juniorpartner" bestimmte Steigerungen der Sozietätsanteile fixieren, spricht dies dagegen, dass bereits zuvor eine gesellschaftsrechtliche Beteiligung des "Juniorpartners" vorlag.

3. Ein Ausschluss des Abfindungsanspruchs oder dessen Beschränkung auf den anteiligen Wert des Praxisinventars unter Ausklammerung des "good will" ist grundsätzlich unbedenklich, wenn der Vertrag auf eine Mandantenschutzklausel oder ein ihr entsprechendes Wettbewerbsverbot zu Lasten des Ausgeschiedenen verzichtet, und es diesem dadurch ermöglicht wird, sich unter Mitnahme der schon bisher von ihm betreuten Mandanten eine eigene Existenz aufzubauen.
Volltext: OLG-CELLE - Urteil, 9 U 84/06

OLG-FRANKFURT – Urteil, 17 U 59/06 vom 21.06.2006

Rechtsgebiete:BRAO, StBerG
Schlagworte:Steuerberater, Gebühren, Honorar, Vergütung, Abtretung, Sozietät
Stichwort:Sozietät
Leitsatz:Die Abtretung von Gebührenforderungen eines Steuerberaters an eine Sozietät - bestehend aus Rechtsanwälten und Steuerberatern - ist ohne Einwilligung der Mandanten unzulässig.
Volltext: OLG-FRANKFURT - Urteil, 17 U 59/06


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