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Entscheidungen der Gerichte




HESSISCHER-VGH – Urteil, 6 C 883/07.T vom 27.02.2008

Rechtsgebiete:AtG
Schlagworte:Atomgesetz, Auslegung, Biblis Block A, Elektrizitätsmenge, Fussnote zur Anlage 3 zum Atomgesetz, Kernkraftwerk, Konsensvereinbarung, Mülheim-Kärlich, Novelle Zum Atomgesetz, Produktionsmenge, Reststrommenge, Sonderregelung, Strommengenmodell, Übertragungsmöglichkeit, Zustimmung
Stichwort:Sonderregelung
Leitsatz:Eine Übertragung der Reststrommenge des stillgelegten Kernkraftwerks Mülheim-Kärlich kommt lediglich auf die Kernkraftwerke Emsland, Neckarwestheim 2, Isar 2, Brokdorf, Grundremmingen B und C sowie bis zu einer Elektrizitätsmenge von 21,45 Terrawattstunden auf das Kernkraftwerk Biblis Block B in Betracht; eine Übertragung auf das Kernkraftwerk Biblis Block A scheidet dagegen nach den gesetzlichen Vorgaben aus.
Volltext: HESSISCHER-VGH - Urteil, 6 C 883/07.T



HESSISCHER-VGH – Beschluss, 8 TZ 439/00 vom 28.06.2000

Rechtsgebiete:VwGO, GewO, AMG
Schlagworte:Zulassungsantrag, Begründung, Schriftsatz, Adressat, Gewerbeuntersagung, Arzneimittel, Sonderregelung
Stichwort:Sonderregelung
Leitsatz:1. Die Begründung eines form- und fristgerecht gestellten Zulassungsantrags kann gemäß § 124 a Abs. 1 Sätze 1, 2 und 3 bzw. § 146 Abs. 5 Sätze 1 und 3 VwGO auch mit einem gesonderten Schriftsatz innerhalb der Antragsfrist nicht nur dem VG, sondern auch unmittelbar dem OVG/VGH gegenüber erfolgen.

2. Die Vorschriften des Arzneimittelgesetzes über den Widerruf der arzneimittelrechtlichen Herstellungserlaubnis und das Verbot des Inverkehrbringens davon betroffener Arzneimittel stellen keine die Anwendbarkeit der Absätze 1 bis 7 a ausschließende Sonderregelung gemäß § 35 Abs. 8 GewO dar.
Volltext: HESSISCHER-VGH - Beschluss, 8 TZ 439/00

BVERWG – Urteil, BVerwG 8 C 20.98 vom 26.05.1999

Rechtsgebiete:VermG, VermBerG
Schlagworte:Antragstellung, Auslegung, Antragserfordernis, Sonderregelung, Ausschlußfrist, übergeleitete Ansprüche aufgrund des Pauschalentschädigungsabkommens vom 13. Mai 1992.
Stichwort:Sonderregelung
Leitsatz:Leitsätze:

Die Befreiung vermögensrechtlicher Ansprüche, die aufgrund des Abkommens zwischen der Bundesrepublik Deutschland und den USA vom 13. Mai 1992 (BGBl II, S. 1222) auf die Bundesrepublik Deutschland übergegangen sind, vom Erfordernis fristgebundener Antragstellung durch § 30 a Abs. 1 Satz 4 VermG in der Fassung des Vermögensrechtsbereinigungsgesetzes vom 20. Oktober 1998 ist auf Fälle nicht anwendbar, in denen vor der Neuregelung zugunsten eines Anspruchskonkurrenten bereits ein Restitutionsbescheid ergangen und das Eigentum an dem Grundstück auf diesen übergegangen ist.

Weder das Abkommen vom 13. Mai 1992 noch das hierzu ergangene Vertragsgesetz vom 21. Dezember 1992 (BGBl II, S. 1222) enthalten eine die Ausschlußfrist des § 30 a Abs. 1 Satz 1 VermG verdrängende Sonderregelung.

Zur Auslegung des Schreibens des Bundesamts zur Regelung offener Vermögensfragen vom 1. Oktober 1992 an alle Vermögensämter als Antrag im Sinne von § 30 Abs. 1 VermG.

Urteil des 8. Senats vom 26. Mai 1999 - BVerwG 8 C 20.98 -

I. VG Berlin vom 06.07.1998 - Az.: VG 25 A 16.96 -
Volltext: BVERWG - Urteil, BVerwG 8 C 20.98


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