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JuraForum.deUrteileSchlagwörterSSolicitor 

Solicitor – Urteile online finden

Entscheidungen und Beschlüsse der Gerichte zum Schlagwort „Solicitor“.

VGH-BADEN-WUERTTEMBERG – Beschluss, 9 S 331/05 vom 22.08.2005

Allein der Abschluss einer Berufsausbildung eines Angehörigen eines Mitgliedstaates der Europäischen Union (hier: Österreich), die zum unmittelbaren Zugang zum Beruf eines europäischen Rechtsanwalts (hier: Zulassung als solicitor in Großbritannien) berechtigt, begründet keinen Anspruch auf Teilnahme an der Eignungsprüfung zur Zulassung zur deutschen Rechtsanwaltschaft, wenn die Berufsausbildung nicht überwiegend in Mitgliedstaaten der Europäischen Union oder anderer Vertragsstaaten des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum oder der Schweiz (hier: USA) stattgefunden hat.

AG-FREIBURG-IBR – Beschluss, 3 NG 246/2010; 3 NG 246/10 vom 03.04.2013

1. Errichtet ein Deutscher ein Common-Law-Testament und begründet er einen trust für Grundbesitz in Deutschland, so kann dies als Anordnung einer Vor- und Nacherbschaft aufgefasst werden.

2. Errichtet ein Deutscher ein Common-Law-Testament und benennt er in ihm einen trustee für Vermögen in Deutschland, kann dies als Anordnung einer Testamentsvollstreckung aufgefasst werden.

BVERWG – Urteil, 6 C 40.07 vom 16.12.2009

Die Zulässigkeit einer Verpflichtungsklage hängt grundsätzlich von einem zuvor im Verwaltungsverfahren erfolglos gestellten Antrag auf Vornahme des eingeklagten Verwaltungsakts ab. Die Frage, ob es sich bei dem Erfordernis der vorherigen Antragstellung bei der Verwaltungsbehörde um eine Klagevoraussetzung oder um eine nachholbare Sachurteilsvoraussetzung handelt, bleibt offen.

VG-STUTTGART – Urteil, 4 K 3419/04 vom 13.01.2005

Eine Berufsausbildung zum Rechtsanwalt in einem Drittstaat, die in einem EU-Mitgliedsstaat anerkannt wurde, ist keine Berufsausbildung, die zum unmittelbaren Zugang zum Beruf eines europäischen Rechtsanwalts berechtigt, und steht dieser auch nicht gleich.

OrientierungssatzEin Staatsangehöriger eines Mitgliedstaates der Europäischen Union oder eines anderen Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum oder der Schweiz, der eine Berufsausbildung abgeschlossen hat, die zum unmittelbaren Zugang zum Beruf eines europäischen Rechtsanwalts berechtigt, kann eine Eignungsprüfung ablegen, um zur Rechtsanwaltschaft zugelassen zu werden.

Der Magister der Rechtswissenschaft an der Universität in Innsbruck und die Ablegung des Bar Exam in New York genügen nicht, um als europäischer Rechtsanwalt zugelassen zu werden.

Aus der Richtlinie, deren Umsetzung u.a. das EuRAG dient, ergibt sich danach, dass eine gegenseitige Anerkennung von Diplomen innerhalb der Mitgliedsstaaten stets voraussetzt, dass eine Ausbildung überwiegend in einem Mitgliedsstaat absolviert worden sein muss, bezogen auf das Diplom, das den Zugang zu einem reglementierten Beruf eröffnet.

Die Zulassung als Solocitor ist kein Diplom, welches den unmittelbaren Zugang zu dem reglementierten Beruf eines Rechtsanwaltes eröffnet.

Nach dreijähriger Tätigkeit als niedergelassener europäischer Rechtsanwalt auf dem Gebiet des deutschen Rechts, kann die unmittelbare Zulassung zur Rechtsanwaltschaft ohne Ablegung einer Eignungsprüfung beantragt werden.


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