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Seerecht

Entscheidungen der Gerichte




LAG-RHEINLAND-PFALZ – Beschluss, 11 Ta 142/07 vom 27.06.2007

Rechtsgebiete:SeemG, BetrVG, GVG, ArbGG, ZPO
Schlagworte:Rechtsweg - Skippervertrag
Stichwort:Seerecht
Volltext: LAG-RHEINLAND-PFALZ - Beschluss, 11 Ta 142/07



OLG-KOELN – Beschluss, 3 W 65/06 BSch vom 23.04.2007

Rechtsgebiete:BinSchG, FGG
Schlagworte:Beschränkung der Ausdehnung der Beweisaufnahme im Verklarungsverfahren
Stichwort:Seerecht
Volltext: OLG-KOELN - Beschluss, 3 W 65/06 BSch

BGH – Urteil, I ZR 40/04 vom 15.02.2007

Rechtsgebiete:Brüssel-I-VO, AGBG, BGB
Stichwort:Seerecht
Leitsatz:a) Weist ein Konnossement den Charterer auf der Vorderseite deutlich hervorgehoben als Verfrachter aus, so geht dies als Individualvereinbarung der Benennung des Reeders als Verfrachter in den Konnossementsbedingungen (Identity-of-Carrier-Klausel) vor (Bestätigung von BGH, Urt. v. 5.2.1990 - II ZR 15/89, TranspR 1990, 163 und BGH, Urt. v. 4.2.1991 - II ZR 52/90, TranspR 1991, 243).

b) Eine im Konnossement zwischen Verfrachter und Befrachter vereinbarte Gerichtsstandsklausel bindet den Drittinhaber des Konnossements, soweit dieser nach dem anwendbaren nationalen Recht in die Rechte und Pflichten des Befrachters eingetreten ist oder der Gerichtsstandsklausel zugestimmt hat. Da Gerichtsstandsklauseln in Konnossementen im internationalen Seerecht als handelsüblich gelten, ist von einer Zustimmung auszugehen, wenn der Drittinhaber Rechte aus dem Konnossement geltend macht.

c) Eine im Konnossement zwischen Verfrachter und Befrachter vereinbarte Gerichtsstandsklausel entfaltet gegenüber dem Reeder nur Wirkung, wenn dieser an dem Konnossement mitgewirkt oder der Gerichtsstandsklausel nachträglich zugestimmt hat.
Volltext: BGH - Urteil, I ZR 40/04

BFH – Urteil, VIII R 13/04 vom 07.11.2006

Rechtsgebiete:EStDV, UmwStG 1995
Schlagworte:Sonderabschreibungen nach § 82f EStDV bei Gesellschafterwechsel
Stichwort:Seerecht
Leitsatz:Der Erwerb von Mitunternehmeranteilen aufgrund eines nach dem 24. April 1996 geschlossenen Kaufvertrags gegen Zahlung des Kaufpreises (oder eine sonstige Leistung) in das Eigenvermögen des bisherigen Mitunternehmers berechtigt nicht zur Inanspruchnahme der Bewertungsfreiheit nach § 82f EStDV. Ein entgeltliches Rechtsgeschäft dieser Art begründet insbesondere keinen Beitritt i.S. von § 82f Abs. 5 Satz 2 EStDV.
Volltext: BFH - Urteil, VIII R 13/04


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