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schwerwiegende Gefährdung des Kindeswohls

Entscheidungen der Gerichte




OLG-KARLSRUHE – Beschluss, 2 UF 282/01 vom 16.10.2001

Rechtsgebiete:HkiEntÜ
Schlagworte:schwerwiegende Gefährdung des Kindeswohls, Beschleunigungs-Grundsatz, Sachverständigengutachten
Stichwort:schwerwiegende Gefährdung des Kindeswohls
Leitsatz:1. Eine Hinnahme des Rechtsbruchs (durch den entführenden Elternteil) ist bei der gebotenen, verfassungsrechtlich nicht zu beanstandenden restriktiven Auslegung des Ausnahmetatbestandes des Art. 13 HkiEntÜ (BverfG FamRZ 1999, 85) nur bei ungewöhnlich schwerwiegender Beeinträchtigung des Kindeswohls gerechtfertigt.

2. Bei Beachtung des Beschleunigungsgrundsatzes des Art. 11 HkiEntÜ besteht mit Blick auf die gebotene summarische Tatsachenprüfung im Rückführungsverfahren als Eilverfahren im allgemeinen kein Anlass, ein psychologisches Sachverständigengutachten einzuholen.
Volltext: OLG-KARLSRUHE - Beschluss, 2 UF 282/01




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