JuraForum.de > Urteile > Schlagwörter > S > schwerbehinderter Mensch
| Rechtsgebiete: | AGG, SGB IX |
| Schlagworte: | Bewerbung, schwerbehinderter Mensch, Schwerbehindertenvertretung, Stellenanzeige |
| Stichwort: | schwerbehinderter Mensch |
| Leitsatz: | Veröffentlicht ein Arbeitgeber über einen längeren Zeitraum eine größere Anzahl von Stellenanzeigen und unterlässt er dabei in Einzelfällen den Hinweis auf erwünschte Bewerbungen schwerbehinderter Menschen, so stellt dies kein im Rahmen des § 22 AGG erhebliches Indiz für ein diskriminierendes Verhalten dar. |
| Volltext: LAG-KOELN - Urteil, 3 Sa 1369/08 | |
| Rechtsgebiete: | SGB IX |
| Schlagworte: | Kündigung, schwerbehinderter Mensch, (Unwirksame) außerordentliche Kündigung als Tat- und als Verdachtskündigung |
| Stichwort: | schwerbehinderter Mensch |
| Leitsatz: | Die (gemäß § 91 Abs. 3 Satz 2 SGB IX fingierte) Zustimmung des Integrationsamtes zu einer außerordentlichen Kündigung ersetzt nicht die, somit gesondert erforderliche, Zustimmung zu einer späteren vorsorglichen ordentlichen Kündigung gegenüber dem schwerbehinderten Menschen. |
| Volltext: LAG-MUENCHEN - Urteil, 4 Sa 98/08 | |
| Rechtsgebiete: | BetrVG, SGB IX |
| Schlagworte: | Einstellung, schwerbehinderter Mensch, freier Arbeitsplatz |
| Stichwort: | schwerbehinderter Mensch |
| Leitsatz: | Ein "freier Arbeitsplatz" i. S. v. § 81 Abs. 1 SGB IX liegt nicht vor, wenn der zu besetzende Tätigkeitsposten aus einem beim Arbeitgeber bestehenden Personalüberhang besetzt werden kann und der Arbeitgeber die unternehmerische Entscheidung getroffen hat, die Stelle nur intern und nicht an einen Bewerber des allgemeinen Arbeitsmarktes zu vergeben. |
| Volltext: LAG-KOELN - Beschluss, 7 TaBV 50/07 | |
| Rechtsgebiete: | SGB IX |
| Schlagworte: | Entschädigung, Diskriminierung, Einstellung, Stellenbewerber, schwerbehinderter Mensch, Gleichgestellter, öffentlicher Dienst, Vorstellungsgespräch |
| Stichwort: | schwerbehinderter Mensch |
| Leitsatz: | Ein schwerbehinderter Bewerber hat keinen Anspruch auf Entschädigung wegen Benachteiligung im Rahmen eines Stellenbesetzungsverfahrens bei einem Arbeitgeber des öffentlichen Dienstes, weil er nicht zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen worden ist, wenn ein relevanter Grad der Behinderung nicht zum Zeitpunkt der Einreichung seiner Bewerbung bzw. dem Ablauf der Bewerbungsfrist vorgelegen hat, sondern erst nachträglich rückwirkend festgestellt worden ist (Revision zugelassen). |
| Volltext: HESSISCHES-LAG - Urteil, 2 Sa 219/07 | |
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