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Satzungsänderung

Entscheidungen der Gerichte




THUERINGER-OVG – Beschluss, 2 EO 490/08 vom 16.09.2008

Rechtsgebiete:GG, PartG, Benutzungssatzung
Schlagworte:öffentliche Einrichtung, Stadthalle, Zweck, Satzung, Satzungsänderung, Zulassungsantrag, Nutzungsrecht, Zulassungsanspruch, politische Partei, Bundesparteitag, Satzungsänderung, Gleichbehandlung, intertemporales Verwaltungsrecht
Stichwort:Satzungsänderung
Leitsatz:1. Eine politische Partei hat keinen Anspruch auf Zulassung zur Nutzung einer öffentlichen Einrichtung für die Durchführung eines Bundesparteitages, wenn der durch Satzung geregelte Nutzungszweck nach Stellung des Zulassungsantrages für alle politischen Parteien auf die Durchführung von Landesparteitagen begrenzt wird.

2. Die Antragstellung allein begründet keine verfassungsrechtlich geschützte Vertrauensposition, aus der ein Anspruch auf Entscheidung ohne Berücksichtigung der nach Antragstellung eingetretenen Änderung der Rechtslage hergeleitet werden kann.
Volltext: THUERINGER-OVG - Beschluss, 2 EO 490/08



LAG-HAMM – Urteil, 8 Sa 1129/07 vom 31.01.2008

Rechtsgebiete:TVG, BGB
Schlagworte:Tarifgebundenheit, OT-Mitgliedschaft, Satzungsänderung, Vereinsregistereintragung, konstitutive Wirkung, keine Rückwirkung
Stichwort:Satzungsänderung
Leitsatz:Kein rückwirkender Statuswechsel zur "OT-Mitgliedschaft" vor Eintragung der Satzungsänderung in das Vereinsregister.

Beschließt der Arbeitgeberverband die Zulassung einer OT-Mitgliedschaft, so werden von einem Tarifvertrag, welcher zeitlich nach der Satzungsänderung, jedoch vor deren Eintragung in das Vereinsregister abgeschlossen wird, auch diejenigen Verbandsmitglieder erfasst, mit welchen der Verband bereits einen Statuswechsel zur OT-Mitgliedschaft vereinbart hatte.
Volltext: LAG-HAMM - Urteil, 8 Sa 1129/07

OVG-RHEINLAND-PFALZ – Urteil, 6 C 10767/07.OVG vom 20.11.2007

Rechtsgebiete:GG, VwGO, AGVwGO, SGB VI, BeamtVG, SatzungRVW
Schlagworte:Normenkontrolle, Antragsfrist, Satzungsänderung, Versorgungswerk, Rechtsanwälte, Änderungswille, Neufassungswille, Satzungsbeschluss, Bekanntmachung, Art und Umfang, Rechtsstaatsgebot, kapitalgedecktes Alterssicherungssystem, Hinterbliebenenversorgung, Witwengeld, Versorgungsehe, Altehe, versorgungsnahe Ehe, abstrakte Risikoerhöhung, Leistungsausschluss, Ausnahmetatbestände, Wartezeitklausel, Mindestfristklausel, Gegenbeweisklausel, Systemgerechtigkeit, Willkürverbot, Verhältnismäßigkeit
Stichwort:Satzungsänderung
Leitsatz:1. Rechtsstaatlich ist es grundsätzlich indifferent, ob vielfach geändertes Satzungsrecht in der Änderungsfassung verbunden mit der Ermächtigung zur Neubekanntmachung der gesamten Satzung in Kraft gesetzt wird, oder ob die Satzung unter gleichzeitiger Aufhebung aller früheren Fassungen insgesamt neu beschlossen und veröffentlicht wird.

2. Wegen der von einer versorgungsnahen Eheschließung ausgehenden abstrakten Risikoerhöhung für die Versichertengemeinschaft ist es in einem kapitalgedeckten Alterssicherungssystem regelmäßig sachgerecht und verhältnismäßig, Leistungen der Hinterbliebenenversorgung von einer mehrjährigen Ehebestandszeit abhängig zu machen.
Volltext: OVG-RHEINLAND-PFALZ - Urteil, 6 C 10767/07.OVG

OLG-FRANKFURT – Beschluss, 5 U 34/07 vom 21.06.2007

Rechtsgebiete:AktG
Schlagworte:Aktie, Aktionär, Beteiligung, Zustimmungsbeschluss, Hauptversammlung, Konzernöffnungsklausel, Klausel, Konzern, Satzung, Satzungsänderung, Mediatisierungseffekt
Stichwort:Satzungsänderung
Volltext: OLG-FRANKFURT - Beschluss, 5 U 34/07


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