( dauerhaft?)  

JuraForum.deUrteileSchlagwörterRRückübertragungsvormerkung 

Rückübertragungsvormerkung

Entscheidungen der Gerichte




OLG-FRANKFURT – Beschluss, 20 W 131/08 vom 07.04.2008

Rechtsgebiete:BGB
Schlagworte:Rückübertragungsvormerkung, Vormerkung, Sicherungsanspruch, Auflassung, Schuldner, Grundstück
Stichwort:Rückübertragungsvormerkung
Leitsatz:Eine Rückübertragungsvormerkung erlischt, wenn der gesicherte bedingte Anspruch nicht mehr entstehen kann. Ist eine Übertragung auf bestimmte Einzelrechtsnachfolger dem Grundstückseigentümer ohne Zustimmung des Vormerkungsberechtigten gestattet, erlischt ein Rückübertragungsanspruch und die zu seiner Sicherung eingetragene Vormerkung jedenfalls mit Eintragung des Einzelrechtsnachfolgers als Eigentümer. Für die Sicherung eines Auflassungsanspruchs gegen den Einzelrechtsnachfolger nach dessen Eigentumserwerb bedarf es der Bewilligung und Eintragung einer neuen Vormerkung.
Volltext: OLG-FRANKFURT - Beschluss, 20 W 131/08



OLG-FRANKFURT – Beschluss, 20 W 286/05 vom 13.10.2005

Rechtsgebiete:BGB, GBO
Schlagworte:Rechtsbeschwerdegericht, Bindung, Bindungswirkung, Rückübertragungsvormerkung, Erlöschen, Urkunde, Auslegung
Stichwort:Rückübertragungsvormerkung
Leitsatz:1. Das Landgericht ist grundsätzlich an seine Rechtsauffassung gebunden bei einer Beschwerdeentscheidung über einen Beschluss, durch den das Grundbuchamt einen Eintragungsantrag aus den Gründen einer Zwischenverfügung zurückgewiesen hat, die das Landgericht in einer ersten Beschwerdeentscheidung sachlich bestätigt hat. Diese Bindung gilt nicht für das Rechtsbeschwerdegericht, wenn die erste Beschwerdeentscheidung nicht angefochten werden konnte.

2. Das Rechtsbeschwerdegericht ist an die Auslegung einer Urkunde gebunden, die das Landgericht verfahrensfehlerfrei vorgenommen hat.

3. Eine Vormerkung kann nicht bestellt werden, um Ansprüche gegen den Einzelrechtsnachfolger des Grundstückseigentümers zu sichern. Eine Rückübertragungsvormerkung erlischt, wenn der gesicherte bedingte Anspruch nicht entstanden ist oder nicht mehr entstehen kann. Ist eine Übertragung auf einen Einzelrechtsnachfolger dem Grundstückseigentümer ohne Zustimmung des Vormerkungsberechtigten gestattet, erlischt ein Rückübertragungsanspruch und damit die zu seiner Sicherung eingetragene Vormerkung jedenfalls mit Eintragung.
Volltext: OLG-FRANKFURT - Beschluss, 20 W 286/05


Weitere Begriffe




Weitere Entscheidungen der Gerichte

Urteile: Schlagworte

Urteile: Vorschriften

Lexikon

Gesetze


http://www.juraforum.de/urteile/begriffe/rueckuebertragungsvormerkung

"Rückübertragungsvormerkung - Urteile" © JuraForum.de — 2003-2012

Kanzleinews einstellen | Sitemap | Kontakt | Team | Jobs | Werbung | Presse | Datenschutz | AGB | Impressum

ANZEIGEN