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Entscheidungen der Gerichte




OLG-FRANKFURT – Urteil, 5 U 171/06 vom 18.03.2008

Rechtsgebiete:AktG, HGB
Schlagworte:Aktionär, Hauptversammlung, Anfechtung, Nichtigkeit, Jahresabschluss, Beschluss, Entlastung, Aufsichtsrat, Vorstand, Interview, Fernsehinterview, Schadenersatz, Schadensersatz, Rückstellung, Rückstellungen, Information, Frage, Fragen, Organisation, Unternehmen, Konzern
Stichwort:Rückstellungen
Volltext: OLG-FRANKFURT - Urteil, 5 U 171/06



BVERWG – Urteil, BVerwG 3 C 42.03 vom 16.09.2004

Rechtsgebiete:AusglLeistG, EntschG
Schlagworte:Unternehmen, Einheitswert, Ersatzeinheitswert, Reinvermögen, Bilanz, Steuerbilanz, Handelsbilanz, Bewertungsrecht, Bewertungsgesetz, beweiskräftige Unterlage, Anlagevermögen, Umlaufvermögen, Anlage- und Umlaufvermögen, Westvermögen, Demontage, Reparationsschaden, Gebäude, Hauszinssteuerabgeltungsbetrag, Schutzrechte, Schulden, Rückstellungen, Rechnungsabgrenzungsposten, Aktive Rechnungsabgrenzungsposten, Passive Rechnungsabgrenzungsposten, Wertausgleichsposten, Wertberichtigungen, Kundenanzahlung, Kürzung, Degression
Stichwort:Rückstellungen
Leitsatz:Bei der Ermittlung des Reinvermögens nach § 4 Abs. 2 EntschG ist die Bewertung des Anlage- und Umlaufvermögens sowie der Schulden nach den Grundsätzen des steuerlichen Bewertungsrechts und des Lastenausgleichsrechts vorzunehmen, nicht nach denen des Handelsrechts.

Die in die maßgebliche Bilanz für den letzten Stichtag vor der Schädigung oder eine sonstige beweiskräftige Unterlage im Sinne von § 4 Abs. 2 EntschG eingestellten aktiven Rechnungsabgrenzungsposten sind beim Anlage- und Umlaufvermögen, die passiven Rechnungsabgrenzungsposten sowie die Rückstellungen sind als Schulden zu berücksichtigen.

Wird in der maßgeblichen Bilanz oder sonstigen beweiskräftigen Unterlage bei den Aktiva auch Westvermögen ausgewiesen, das nicht der entschädigungslosen Enteignung im Beitrittsgebiet unterlegen hat, sind die Betriebsschulden des Unternehmens nach Maßgabe von § 4 Abs. 2 Satz 2 Nr. 5 und Satz 3 EntschG entsprechend zu mindern.

Zu Reparationszwecken demontierte Wirtschaftsgüter sind nach § 1 Abs. 3 AusglLeistG nur dann bei der Berechnung der Ausgleichsleistung auszuklammern, wenn die Wegnahme vor der entschädigungslosen Enteignung erfolgt ist. Eine entsprechende Minderung der Betriebsschulden erfolgt nicht.
Volltext: BVERWG - Urteil, BVerwG 3 C 42.03

BVERWG – Urteil, BVerwG 1 A 2.97 vom 04.05.1999

Rechtsgebiete:VAG, VwGO, BAG, Richtlinie 92/49/EWG
Schlagworte:Änderung bestehender Tarife, Anzeigepflichten, Beitragsberechnung, Bundesaufsichtsamt für das Versicherungswesen, dauernde Erfüllbarkeit der Versicherungsverträge, Deregulierungsgebot, Dritte Richtlinie Schadenversicherung, Einführung neuer Tarife, Fortsetzungsfeststellungsklage, Herleitungen und Nachweise, Kalkulationsverordnung, Kontrollbefugnisse, Kontrolltiefe, Krankenversicherung, mathematische Formeln, Mitteilungspflichten, Nachweise, Prämie eines Tarifs, Prämienänderungen, Prämienstabilität, Prämiensteigerung, Rechnungsgrundlagen, Rückstellungen, substitutive Krankenversicherung, technische Berechnungsgrundlagen, technische Grundlage für die Beitragsberechnung, Treuhänder, Verantwortlicher Aktuar, Versicherungsgeschäft, Versicherungsunternehmen, Vorabkontrolle, Vorlagepflicht, Wahrung der Belange der Versicherten, Zuständigkeit des BVerwG.
Stichwort:Rückstellungen
Leitsatz:Leitsätze:

1. Hat ein Versicherungsunternehmen eine Anfechtungsklage gegen eine Anordnung des Bundesaufsichtsamtes für das Versicherungswesen erhoben, so erstreckt sich die erstinstanzliche Zuständigkeit des Bundesverwaltungsgerichts gemäß § 10 a Satz 1 BAG auch auf die Fortsetzungsfeststellungsklage (Fortentwicklung von BVerwGE 84, 306 <308 f.>).

2. In der substitutiven Krankenversicherung umfaßt die Pflicht des Versicherungsunternehmens, dem Bundesaufsichtsamt neue oder geänderte allgemeine Versicherungsbedingungen oder Grundsätze vor deren Verwendung einzureichen, neben den zur Prämienermittlung erforderlichen Rechnungsgrundlagen auch die zu ihrer Beurteilung nötigen statistischen Herleitungen und Nachweise.

Urteil des 1. Senats vom 4. Mai 1999 - BVerwG 1 A 2.97 -
Volltext: BVERWG - Urteil, BVerwG 1 A 2.97


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