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Entscheidungen der Gerichte

ARBG-MARBURG – Urteil, 2 Ca 183/08 vom 26.09.2008

1. Die unterschiedliche Vergütungshöhe nach Lebensaltersstufen im BAT stellt eine Diskriminierung wegen Alters i.S.d. § 1 AGG dar.

2. Die unterschiedliche Behandlung von Arbeitnehmern durch die Lebensaltersstufen des BAT ist jedoch nach § 10 Satz 3 Ziff. 2 AGG gerechtfertigt. Es ist angemessen und legitim, dass die Tarifvertragsparteien die höhere Berufs- und Lebenserfahrung älterer Mitarbeiter zusätzlich finanziell abgelten wollten.

3. Außerdem fußen die Lebensaltersstufen des BAT auf sozialen Gründen. Ältere Mitarbeiter mit erhöhten familiären Verpflichtungen und Kosten sollen im Rahmen der Allimentationspflichten des öffentlichen Arbeitgebers mit einem erhöhten Vergütungsbetrag bedacht werden. Damit haben die Tarifvertragsparteien ebenfalls ein legitimes und angemessenes Ziel i.S.d. § 10 AGG verfolgt.

VG-KARLSRUHE – Urteil, 7 K 2783/07 vom 15.10.2008

Die Voraussetzungen des Befreiungstatbestandes des § 6 Abs. 1 S. 1 Nr. 1 LHGebG (Pflege und Erziehung eines Kindes bis zur Vollendung des 8. Lebensjahres) müssen innerhalb der Antragsfrist des § 6 Abs. 4 S. 2 LHGebG (Beginn der Vorlesungszeit) vorliegen.

SG-MANNHEIM – Urteil, S 11 AS 4027/07 vom 18.11.2008

Eine wiederholte Pflichtverletzung im Sinne des § 31 Abs. 3 Satz 1 SGB II ist von einer weiteren (ersten) Pflichtverletzung im Sinne des § 31 Abs. 1 SGB II abzugrenzen. Das Vorliegen einer weiteren Pflichtverletzung vor Zugang des Sanktionsbescheides wegen der ersten Pflichtverletzung kann jedoch nicht sanktionslos bleiben; vielmehr ist eine weitere Pflichtverletzung in diesem Fall nach § 31 Abs. 1 SGB II zu sanktionieren.

AG-DUISBURG – Beschluss, 62 IN 298/07 vom 12.06.2008

Das Amt als Geschäftsführer einer GmbH hat der Schuldner ebenso wie ein abhängiges Arbeitsverhältnis stets ungefragt dem Insolvenzgericht offenzulegen. Ob sich hieraus werthaltige Ansprüche ergeben, ist für die Auskunftspflicht unerheblich.

Die Auskunftspflicht des Schuldners erstreckt sich nicht nur auf die Themen, nach denen er ausdrücklich gefragt wird. Es sind ungefragt auch solche sachdienlichen Umstände zu offenbaren, die für das Gericht oder den Sachverständigen als Auskunftsthemen nicht erkennbar sind oder von ihm ersichtlich übersehen werden und deshalb keine Nachfrage auslösen.

Frühere Angaben hat der Schuldner unverzüglich und unaufgefordert zu ergänzen oder richtigzustellen, wenn er erkennt, dass sich nicht unwesentliche Veränderungen ergeben haben oder die bisherigen Angaben unvollständig oder unrichtig waren.

Wer den rechtlichen Vorteil der Restschuldbefreiung anstrebt, hat seine Pflichten im insolvenzgerichtlichen Verfahren mit der gesteigerten Sorgfalt eines redlichen Schuldners zu erfüllen. Redlichkeit bedeutet nicht allein Ehrlichkeit, sondern auch Pflichtbewusstsein und Gewissenhaftigkeit.

Amtsgericht Duisburg, Beschluss vom 12. 6. 2008 - 62 IN 298/07 (rechtskräftig)

LSG-DER-LAENDER-BERLIN-UND-BRANDENBURG – Urteil, L 9 KR 1041/05 vom 11.06.2008

Der Status als Teilzeitstudent schließt die Inanspruchnahme des Werkstudentenprivilegs grundsätzlich aus, wenn die Studienordnung vorsieht, dass als Teilzeitstudent immatrikuliert wird, wer wegen einer gleichzeitig ausgeübten beruflichen Tätigkeit oder einer gleichartigen zeitlichen Belastung nicht mehr als die Hälfte des für das Vollzeitstudium vorgesehenen Studienumfangs erbringen kann.

AG-OFFENBACH – Urteil, 36 C 246/07 vom 24.01.2008

Kann ein Fahrzeughalter aufgrund einer Falschmeldung der Kfz-Haftpflichtversicherung sein Fahrzeug nicht mehr benutzen, da ihm sonst die Zwangsstilllegung droht, steht ihm gegen die Kfz-Haftpflichtversicherung ein Anspruch auf Nutzungsentschädigung zu.

VG-FREIBURG – Urteil, 1 K 2324/06 vom 20.06.2007

1. Nach dem materiellen Gehalt des Abgabentatbestandes in § 3 Satz 1 LHGebG (HSchulGebG BW) ist die erstmals zum Sommersemster 2007 in Baden-Württemberg von den Staatlichen Hochschulen erhobene allgemeine Studiengebühr eine Benutzungsgebühr und keine Sonderabgabe.

2. Die maßgeblichen Bestimmungen des Landeshochschulgebührengesetzes - LHGebG (HSchulGebG BW) - über die Studiengebühren stehen mit höherrangigem Recht in Einklang.

3. Bei der Einführung der allgemeinen Studiengebühr konnte sich der Gesetzgeber des Landes Baden-Württemberg auf die ihm nach Art. 70 Abs. 1 GG zustehende Sachkompetenz für das Hochschulrecht stützen. Die Ausübung dieser Kompetenz ist weder durch das Hochschulrahmengesetz - HRG - noch durch den Grundsatz bundesfreundlichen Verhaltens ausgeschlossen.

4. Die Verpflichtung des Art. 13 Abs. 2 c IPwskR (BürgPoRPakt), den Hochschulunterricht auf jede geeignete Weise, insbesondere durch allmähliche Einführung der Unentgeltlichkeit, jedermann gleichermaßen entsprechend seinen Fähigkeiten zugänglich zu machen, ist kein unverbindlicher Programmsatz, sondern bindet den Landesgesetzgeber unmittelbar zumindest insoweit, als er kein Gesetz zur Einführung von Studiengebühren erlassen darf, das dieser Verpflichtung zuwiderläuft.

5. Der Landesgesetzgeber hat mit der Einführung einer allgemeinen Studiengebühr in Höhe von 500 EURO pro Semester sowie dem Darlehensmodell zur Finanzierung der Studiengebühren nicht gegen seine Verpflichtung aus dem IPwskR (BürgPoRPakt) verstoßen.

6. Die Einführung einer allgemeinen Studiengebühr greift zwar in den Schutzbereich des Grundrechts aus Art. 12 Abs. 1 GG ein. Dieser Eingriff ist aber verfassungsrechtlich gerechtfertigt.

7. Der Landesgesetzgeber hat in § 6 Abs. 1 Nr. 1 LHGebG (HSchulGebG BW) die Befreiung der Gebührenpflicht ohne Verstoß gegen den Gleichbehandlungsgrundsatz auf Studierende beschränkt, die ein Kind pflegen und erziehen, das zu Beginn des jeweiligen Semesters das 8. Lebensjahr noch nicht vollendet hat.

VG-FREIBURG – Urteil, 1 K 121/07 vom 20.06.2007

Zur Rechtmäßigkeit der Erhebung von allgemeinen Studiengebühren nach dem Landeshochschulgebührengesetz vom 01.01.2005 i.d.F. d. G.v.19.12.2005

VG-FRANKFURT-AM-MAIN – Urteil, 12 E 2870/04 vom 23.05.2007

Verwaltungskostenbeitrag nach § 64 a HHG verstößt nicht gegen höherranginges Recht

OLG-KARLSRUHE – Beschluss, 16 WF 211/06 vom 05.02.2007

Wirkt ein Rechtsanwalt dabei mit, dass sich die Eltern nach streitigem Verfahren mit dem Jugendamt über die Unterbringung eines Kindes in einer Pflegefamilie und darüber verständigen, dass sie psychologische Beratung in Anspruch nehmen werden, und sagt das Jugendamt eine bestimmte Art der Unterbringung des Kindes, Umgangsmodalitäten und Unterrichtung der Eltern zu, löst dies keine Einigungsgebühr aus.

VG-OLDENBURG – Urteil, 12 A 1166/05 vom 28.11.2006

1. Ein Prämienanspruch für Tiere ist nicht schon deshalb ausgeschlossen, weil der zugrundeliegende Antrag bereits vor der Ausfuhr der Tiere gestellt wurde. Denn die rechtzeitige Stellung eines Antrages ist nach der Systematik der einschlägigen europarechtlichen Vorschriften nicht Voraussetzung für die Prämienfähigkeit eines Tieres.2. Eine analoge Anwendung des Art. 13 der VO (EG) Nr. 2419/2001, der die Rechtsfolgen für nach Ablauf der Antragsfrist gestellte Anträge regelt, auf Fälle, in denen ein Antrag vor Beginn der Antragsfrist gestellt wird, scheidet aus, da die Fälle nicht vergleichbar sind.

VG-GIESSEN – Urteil, 3 E 2039/05 vom 23.08.2006

1. Erfolgt die erstmalige Festsetzung des Studienguthabens und die Festsetzung der Studiengebühr für das Sommersemester 2004 aufgrund der Sonderregelung des § 10 Abs. 3 S. 1 u. 2 HImmaVO erst nach Ablauf des Sommersemesters 2004 und besteht somit bei Erlass des Bescheides für den Studierenden keine Möglichkeit mehr, die Gebührenpflicht für dieses Semester noch aus eigenem Entschluss durch Beurlaubung oder Exmatrikulation zu vermeiden, so ist das zu gewährende Vertrauensschutzminimum auch für Langzeitstudierende jedenfalls dann trotzdem gewahrt, wenn von der Hochschule in einer Anhörungsmitteilung gem. § 28 VwVfG bereits vor Beginn des Semesters auf die drohende Studiengebühr hingewiesen wurde (für Zweitstudiengebühr bereits VG Gießen, Urt. v. 23.5.2006, 3 E 1396/05).

2. Die Festsetzung einer Studiengebühr für das jeweils laufende Semester nach Ablauf der Rückmeldefrist verstößt nur dann nicht gegen § 6 Abs. 1 S. 1 HImmaVO, wenn bereits vorher eine Festsetzung des Studienguthabens erfolgt war (vgl. HessVGH, Beschl. v. 26.4.2006, 5 TP 691/06 u. 5 TP 693/06).

3. Die unterschiedlich geregelten Obergrenzen für die rückwirkende Berücksichtigung der Voraussetzungen von Beurlaubung oder Teilzeitstudium gem. § 6 Abs. 4 S. 2 HImmaVO (Beurlaubungsfiktion bzw. Teilzeitstudienfiktion) und die Bewilligung einer Beurlaubung oder eines Teilzeitstudiums für die Zukunft gem. § 3 u. 11 HImmaVO verstoßen nicht gegen den Gleichheitssatz des Art. 3 Abs. 1 GG. Es handelt sich dabei um wesentlich verschiedene Sachverhalte und Regelungsziele, die eine unterschiedliche Behandlung durch den Verordnungsgeber rechtfertigen.

4. Die Übergangsfristen von teilweise weniger als 1 Semester gem. § 5 Abs. 1 StuGuG für die Erhebung von Langzeitstudiengebühren sind bei Gesamtbetrachtung der Bonus-, Härtefall- und Übergangsregelungen des StuGuG und der HImmaVO noch mit dem Grundsatz des Vertrauensschutzes gem. Art. 20 Abs. 1 GG vereinbar (vgl. HessVGH, Beschl. v. 17.5.2005, 5 TG 589/05).

5. Auch die Obergrenze von 4 Semestern für die Erhöhung des Studienguthabens aufgrund rückwirkender Beurlaubungs- bzw. Teilzeitstudienfiktion gem. § 6 Abs. 4 S. 2 HImmaVO, die im Zusammenwirken mit §§ 2 Abs. 1, 5 Abs. 2 StuGuG, § 6 Abs. 3 S. 1 HImmaVO eine Übergangszeit von insgesamt bis zu 12 Semestern über die Regelstudienzeit hinaus gewährleistet, erscheint unter dem Gesichtspunkt des Vertrauensschutzes als angemessen.

VG-GOETTINGEN – Urteil, 4 A 243/03 vom 20.07.2006

Die Einziehung von Studiengebühren für ein Zweitstudium stellt auch bei einer herausragenden wissenschaftlichen Qualifikation und einem zielstrebig durchgeführten Erststudium keine unbillige Härte i.S.d. § 14 Abs. 2 S.1 NHG dar.

VG-HAMBURG – Beschluss, 8 E 1085/06 vom 27.04.2006

Auch ein erfolgloser "Freischuss" ist eine nicht bestandene Abschlussprüfung i. S. von § 15 Abs. 3 Nr. 4 BAföG. Als angemessene Zeit weiterer Förderung ist die Wiederholungszeit anzunehmen, die das Prüfungsamt auferlegt hätte, wenn ein Prüfling am "normalen" Verfahren gescheitert wäre.

VG-KARLSRUHE – Beschluss, 9 K 839/06 vom 30.03.2006

Kann der Wehrpflichtige nach Ableistung des Grundwehrdienstes einen bereits begonnenen Diplomstudiengang infolge der Umstellung der Hochschule auf Bachelor- und Masterstudiengänge nicht fortsetzen, kann dies wegen eines unverhältnismäßigen Zeitverlusts einen Anspruch auf Zurückstellung nach § 12 Abs 4 S 1 WPflG (WehrPflG) begründen.

VG-GOETTINGEN – Urteil, 4 A 99/04 vom 07.03.2006

Mit dem hochschulrechtlichen Semesterbeitrag wird eine Gegenleistung für die Gewährung eines über den notwendigen Lebensunterhalt hinausgehenden Vorteils erbracht. Die Berücksichtigung der sozialen Situation eines Beitragspflichtigen ist mit dem beitragsrechtlichen Prinzip des Vorteilsausgleichs grundsätzlich nicht vereinbar.

VG-BRAUNSCHWEIG – Beschluss, 6 B 4/06 vom 30.01.2006

1. Zur drohenden "Vollstreckung" im Sinne des § 80 Abs. 6 Satz 2 Nr. 2 VwGO bei einem Bescheid über Studiengebühren.

2. Nach der ab 01.01.2006 geltenden Änderung des Niedersächsischen Hochschulgesetzes durch das Haushaltsbegleitgesetz 2006 dürfen in Niedersachsen für das Sommersemester 2006 Studiengebühren für Langzeitstudierende nicht erhoben werden.

VG-DARMSTADT – Urteil, 7 E 572/05 vom 19.01.2006

Eine Beschränkung der im Rahmen des § 6 Abs. 3 Satz 1 HImmaVO in Betracht kommenden Härtefallgesichtspunkte auf studienzeitverlängernde Aspekte ist weder dem Studienguthabengesetz noch der Hessischen Immatrikulationsverordnung zu entnehmen.

VG-GOETTINGEN – Beschluss, 4 B 137/05 vom 10.01.2006

Ist der Vorbereitungsdienst eines Anwärters für die Laufbahn des gehobenen Dienstes der niedersächsischen Steuerverwaltung so ausgestaltet, dass die Studienzeiten an der Nds. Fachhochschule für Verwaltung und Rechtspflege durch Zeitabschnitte unterbrochen werden, in denen der Anwärter an einer berufspraktischen Ausbildung in seinem Ausbildungsfinanzamt teilzunehmen hat, können nur die tatsächlich an der Fachhochschule absolvierten Studienzeiten auf das Studienguthaben angerechnet werden

SG-HAMBURG – Beschluss, S 53 AS 1428/05 ER vom 28.11.2005

Der Absenkungstatbestand des § 31 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 lit.c SGB II setzt eine hinreichend konkrete Pflichtbegründung durch eine wirksame Eingliederungsvereinbarung voraus. Die abverlangten Handlungen sind in der Vereinbarung nach Art, Umfang, Zeit und Ort so klar und eindeutig zu konkretisieren, dass eine Verletzungshandlung ohne Weiteres festgestellt werden kann. Unklarheiten und Widersprüchlichkeiten gehen zu Lasten der Behörde, die ihre Leistungsabsenkung auf die Nichterfüllung in der Eingliederungsvereinbarung festgelegter Pflichten stützt.

VG-BRAUNSCHWEIG – Urteil, 5 A 228/04 vom 01.09.2005

1. In Niedersachsen sind nahe Angehörige eines Verstorbenen nach Landesgewohnheitsrecht verpflichtet, für dessen Bestattung zu sorgen.

2. Die Ordnungsbehörde ist berechtigt, die Kosten der im Wege der Ersatzvornahme durchgeführten Bestattung geltend zu machen.

3. Zur Notwendigkeit des Erlasses einer ordnungsrechtlichen Grundverfügung.

4. Zum Auswahlermessen bei mehreren Bestattungspflichtigen.

5. Zur Höhe der Bestattungskosten.

SG-HAMBURG – Beschluss, S 62 AS 786/05 ER vom 17.08.2005

Ein Teilzeitstudium ist nicht dem Grunde nach förderungsfähig nach BAföG. Es wird daher nicht von der Ausschlusswirkung des § 7 Abs. 5 SGB II erfasst.

LSG-FUER-DAS-SAARLAND – Urteil, L 2 KR 14/01 vom 19.01.2005

Zur Frage der Verpflichtung eines Arbeitgebers, Sozialversicherungsbeiträge für eine geringfügig Beschäftigte zu zahlen, wenn diese Beschäftigte ohne Wissen des Arbeitgebers einer weiteren Beschäftigung nachging und der Arbeitgeber weder von der Einzugsstelle noch der Krankenkasse über die weitere geringfügige Beschäftigung zeitnah informiert wurde.

VG-GOETTINGEN – Beschluss, 4 B 21/04 vom 29.03.2004

Mit seinen Einwendungen gegen die Rechtmäßigkeit der Heranziehung zu einer Studiengebühr für Langzeitstudierende kann ein Student in dem gegen seine Exmatrikulation gerichteten Verfahren nach § 80 Abs. 5 VwGO nicht gehört werden, wenn diese bereits Gegenstand eines gesonderten gerichtlichen vorläufigen Rechtsschutzverfahrens gegen den Gebührenbescheid gewesen sind.

NIEDERSAECHSISCHES-FG – Urteil, 2 K 56/02 vom 24.03.2004

Zur Meldepflicht eines arbeitslosen Kindes

VG-GELSENKIRCHEN – Beschluss, 4 L 193/04 vom 11.03.2004

Heranziehung zu Studiengebühren

VG-GELSENKIRCHEN – Beschluss, 4 L 441/04 vom 11.03.2004

Heranziehung zu Studiengebühren

VG-GELSENKIRCHEN – Beschluss, 4 L 491/04 vom 11.03.2004

Heranziehung zu Studiengebühren

VG-STUTTGART – Urteil, 17 k 2365/03 vom 04.02.2004

Die Begründung der Bewertung einer Prüfungsleistung (hier: Schulleiterbeurteilung) kann ihre Garantie- und Klarstellungsfunktion nicht (mehr) erfüllen, wenn sie und weitere Ergänzungen in mehreren einzelnen Punkten von falschen Sachverhalten ausgehen. Es ergeben sich dann Zweifel an der in der Sache erforderlichen Sorgfalt und Zuverlässigkeit der Bewertung. Daran ändert nichts, dass die falschen Sachverhalte nachträglich als Fehler eingeräumt und richtig gestellt werden.

AG-DUISBURG – Beschluss, 63 IN 48/03 vom 14.10.2003

Die aus der Niederlassungsfreiheit innerhalb der Europäischen Union abgeleitete Anerkennung der Rechtsfähigkeit und Rechtsform von Gesellschaften, die in einem anderen EU-Mitgliedstaat gegründet worden sind, gilt nicht nur für die Entstehung, sondern auch für die Auflösung, Liquidation und rechtliche Beendigung der Gesellschaften.

Ist eine solche Gesellschaft nach dem für sie maßgebenden Recht des Gründungsstaats erloschen, so ist dieser Status innerhalb der Europäischen Union überall rechtlich verbindlich.

Nach britischem Recht ist eine Gesellschaft, die der Registrar of Companies im Gesellschaftsregister wegen Aufgabe der Geschäftstätigkeit gelöscht hat, mit der öffentlichen Bekanntmachung der Löschung aufgelöst. Die Auflösung bewirkt, daß die Gesellschaft aufhört, rechtlich zu existieren. Die Gesellschaft verliert damit nach deutschem Recht die Insolvenzfähigkeit als juristische Person.

AG Duisburg, Beschluß vom 14.10.2003 - 63 IN 48/03


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