JuraForum.de > Urteile > Schlagwörter > R > Restlegitimationswirkung
| Rechtsgebiete: | GG, EGBGB a.F., RuStAG, RuStAÄndG 1974 |
| Schlagworte: | Erklärungserwerb, Inland, Legitimation, Nacherklärungsfrist, nichteheliche Geburt, Oder-Neiße-Gebiete, Optionsrecht, polnisches Recht, Registrierschein, Registrierungsverfahren, Repatriant, Restlegitimationswirkung, Staatsangehörigkeit, Verlusttatbestand. |
| Stichwort: | Restlegitimationswirkung |
| Leitsatz: | Leitsätze: 1. Ein bisher im Westen Deutschlands wohnender deutscher Staatsangehöriger polnischer Abstammung verlor nicht gemäß § 25 Abs. 1 RuStAG die deutsche Staatsangehörigkeit, wenn er sich 1948 in den damals unter polnische Verwaltung gestellten Oder-Neiße-Gebieten angesiedelt und auf seinen Antrag die polnische Staatsangehörigkeit erworben hat. 2. Eine nach den deutschen Gesetzen wirksame Legitimation im Sinne des § 17 Nr. 5 RuStAG a.F. liegt grundsätzlich nicht vor, wenn das maßgebliche ausländische (hier: polnische) Recht nicht zwischen ehelichen und nichtehelichen Kindern unterscheidet und deswegen ein als Legitimation zu bewertendes Rechtsinstitut nicht kennt. Urteil des 1. Senats vom 4. Mai 1999 - BVerwG 1 C 1.98 - I. VG Hamburg vom 26.01.1995 - Az.: 4 VG 1370/92 - II. OVG Hamburg vom 24.02.1997 - Az.: OVG Bf III 53/95 - |
| Volltext: BVERWG - Urteil, BVerwG 1 C 1.98 | |
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