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religiöse Verfolgung

Entscheidungen der Gerichte




SAECHSISCHES-OVG – Urteil, A 1 B 550/07 vom 13.11.2008

Rechtsgebiete:GG, AufenthG, AsylVfG
Schlagworte:Pakistan, Ahmadi, Religiöse Verfolgung, Qualifikationsrichtlinie, Abschiebungsschutz
Stichwort:religiöse Verfolgung
Leitsatz:Pakistanische Ahmadis, die zu ihrem Glauben in innerer und verpflichtender Verbundenheit stehen, sind in ihrem Heimatland unmittelbar von religiöser Verfolgung bedroht.
Volltext: SAECHSISCHES-OVG - Urteil, A 1 B 550/07



NIEDERSAECHSISCHES-OVG – Urteil, 11 LB 332/03 vom 17.07.2007

Rechtsgebiete:AufenthG, GG, Qualifikationsrichtlinie
Schlagworte:Abschiebungsschutz, Asyl, Beweiswert von Erkenntnismitteln, Gruppenverfolgung, mittelbar staatliche, Religiöse Verfolgung, Türkei, Yeziden
Stichwort:religiöse Verfolgung
Leitsatz:Yeziden sind in der Türkei seit dem Jahr 2003 nicht mehr einer mittelbar staatlichen Gruppenverfolgung wegen ihrer Religionszugehörigkeit ausgesetzt.
Volltext: NIEDERSAECHSISCHES-OVG - Urteil, 11 LB 332/03

HESSISCHER-VGH – Beschluss, 8 UZ 1463/06.A vom 26.06.2007

Rechtsgebiete:AufenthG
Schlagworte:asyltaktische Erwägungen, ausweglose Lage, ernsthafte Gewissensentscheidung, Glaubenswechsel, religiöse Verfolgung, religiöses Existenzminimum
Stichwort:religiöse Verfolgung
Leitsatz:1. Aus der Notwendigkeit der gerichtlichen Überzeugungsbildung über eine geltend gemachte Verfolgungsgefährdung wegen eines in Deutschland erfolgten Glaubenswechsels vom Islam zum Christentum ergibt sich das Erfordernis der Prüfung, ob der Glaubenswechsel auf einem inneren Bedürfnis oder auf asyltaktischen Erwägungen beruhte, denn nur bei einer ernsthaften Gewissensentscheidung ist einem schutzsuchenden Ausländer ein Verschweigen, Verleugnen oder gar die Aufgabe der neuen Glaubensüberzeugung zur Vermeidung von Repressionen im Heimatland nicht zuzumuten, weil ihm das "religiöse Existenzminimum" entzogen würde und er in eine auswegslose Lage geriete.

2. Auf eine ernsthafte Gewissensentscheidung kommt es nur dann nicht an, wenn schon allein der in Deutschland formal vollzogene Übertritt vom islamischen zum christlichen Glauben mit der hier ausgeübten Glaubensbetätigung im islamischen Heimatland des Schutzsuchenden mit beachtlicher Wahrscheinlichkeit selbst dann zu erheblichen Verfolgungsmaßnahmen führt, wenn er dort den christlichen Glauben verheimlicht, verleugnet oder aufgibt.
Volltext: HESSISCHER-VGH - Beschluss, 8 UZ 1463/06.A

OVG-RHEINLAND-PFALZ – Beschluss, 10 A 10001/05.OVG vom 24.01.2005

Rechtsgebiete:GG, AuslG, AufenthG
Schlagworte:Irak, politische Verfolgung, religiöse Verfolgung, Gruppenverfolgung, Christen, Terrorismus, islamischer Terrorismus, Leibesgefahr, Lebensgefahr
Stichwort:religiöse Verfolgung
Leitsatz:Zum gegenwärtigen Zeitpunkt droht Christen aus dem Irak nicht mit beachtlicher Wahrscheinlichkeit eine Gruppenverfolgung aus religiösen Gründen; bei einer Rückkehr in den Irak ist im Allgemeinen auch eine beachtliche konkrete Gefahr für Leib oder Leben nicht zu befürchten.
Volltext: OVG-RHEINLAND-PFALZ - Beschluss, 10 A 10001/05.OVG


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