JuraForum.de > Urteile > Schlagwörter > P > Psychologischer Psychotherapeut
| Rechtsgebiete: | AO, PsychThG, VwGO, VwVfG |
| Schlagworte: | Approbation, Approbation, vorläufig, Approbationsurkunde, Bedingung, Bestimmtheit, Erledigung, Erlöschen, Gesetzesvorrang, Normverwerfungskompetenz, Psychologiestudium, Psychologischer Psychotherapeut, Psychotherapeut, Verfassungsmäßigkeit, Vertrauensschutz, Verwaltungsakt, Vorläufiger Bescheid, Vorläufiger Verwaltungsakt |
| Stichwort: | Psychologischer Psychotherapeut |
| Leitsatz: | 1. Jedenfalls im August 1999 durfte eine Approbationsbehörde einem Bewerber, der über kein abgeschlossenes Studium der Psychologie verfügte, keine "vorläufige Approbation" als Psychologischer Psychotherapeut (mehr) erteilen. 2. Eine dennoch erteilte "vorläufige Approbation", die zudem den Zeitpunkt ihres Erlöschens nicht genau bezeichnete, ist rechtswidrig und in entsprechender Anwendung von § 3 Abs. 1 Satz 1 PsychThG zurückzunehmen. Bestreitet der Inhaber einer solchen "vorläufigen Approbation" das Erlöschen und läßt sich wegen der mangelnden Bestimmtheit der "vorläufigen Approbation" der genaue Zeitpunkt ihres Erlöschens nicht sicher feststellen, so ist zur Klarstellung auch eine Rücknahme einer ggf. bereits unwirksam gewordenen "vorläufigen Approbation" zulässig. 3. Spätestens im April 2005 konnte auf den Fortbestand einer in Niedersachsen erteilten "vorläufigen Approbation" nicht mehr schutzwürdig vertraut werden. |
| Volltext: NIEDERSAECHSISCHES-OVG - Beschluss, 8 LC 1/09 | |
| Rechtsgebiete: | GG, PsychThG, HeilBG |
| Schlagworte: | Psychologischer Psychotherapeut, berufliche Befähigung, Approbation, Berufsbild, Heilkunde, Berufsbezeichnung, Psychotherapeutenkammer, Beitragspflicht, Pflichtmitgliedschaft, Berufsausübung, Begriffsverständnis, berufliche Praxis, befähigungsakzessorische Praxis, berufliche Homogenität, Inkompatibilitätsklausel, Funktionsvorrang, Selbstverwaltung, Staatsverwaltung |
| Stichwort: | Psychologischer Psychotherapeut |
| Leitsatz: | Nach dem Regelungsgehalt des § 1 Abs. 2 Satz 1 HeilBG sind Voraussetzung der Pflichtmitgliedschaft in der Landespsychotherapeutenkammer Rheinland-Pfalz die durch Approbation nachzuweisende Befähigung als Psychologischer Psychotherapeut sowie eine befähigungsakzessorische Berufsausübung. |
| Volltext: OVG-RHEINLAND-PFALZ - Urteil, 6 A 10726/08.OVG | |
| Rechtsgebiete: | HKG |
| Schlagworte: | Approbation, Heilkunde, Kammerbeitrag, Kammermitglieder, Pflichtmitgliedschaft, Pflichtveranlagung, Psychologischer Psychotherapeut, Psychotherapeut, Psychotherapeutenkammer, Psychotherapie |
| Stichwort: | Psychologischer Psychotherapeut |
| Leitsatz: | Wer als approbierter Psychologischer Psychotherapeut eine (kirchliche) Beratungsstelle leitet, übt i. S. d. § 2 Abs. 1 HKG seinen Beruf als Psychotherapeut aus und ist damit Pflichtmitglied in der Psychotherapeutenkammer |
| Volltext: NIEDERSAECHSISCHES-OVG - Beschluss, 8 LC 18/08 | |
| Rechtsgebiete: | GG, HKG, PsychThG, SGB VIII |
| Schlagworte: | Approbation, Äquivalenzprinzip, Beitragsmaßstab, Gleichheitsgrundsatz, allgemeiner, Gleichheitssatz, Heilkunde, Kammerbeitrag, Kammermitglieder, Psychologischer Psychotherapeut, Psychotherapeut, Psychotherapeutenkammer, Psychotherapie |
| Stichwort: | Psychologischer Psychotherapeut |
| Leitsatz: | Ein approbierter Psychologischer Psychotherapeut, der in einer Beratungsstelle nach § 28 SGB VIII beschäftigt ist, kann zu einem gleich hohen Kammerbeitrag wie seine schwerpunktmäßig heilkundlich i. S. v. § 1 Abs. 3 PsychThG tätigen Kollegen herangezogen werden. |
| Volltext: NIEDERSAECHSISCHES-OVG - Urteil, 8 LC 13/05 | |
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