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Psychologiestudium – Urteile online finden

Entscheidungen und Beschlüsse der Gerichte zum Schlagwort „Psychologiestudium“.

VG-FRANKFURT-AM-MAIN – Urteil, 9 K 2941/12.F vom 17.12.2012

Will der Zweitbeurteiler von den Noten des Erstbeurteilers abweichen, muss er dies hinreichend plausibel begründen.Versieht ein Beamter oder eine Beamtin einen gebündelt bewerteten Dienstposten und wird im Hinblick auf das erreichte statusrechtliche Amt beurteilt, fehlt es für die Beurteilung an einer ordnungsgemäßen Grundlage, weil sich die Beurteilung nicht auf statusrechtliches Amt beziehen kann, dem kein entsprechend bewerteter Dienstposten zugeordnet ist.Werden in einem Beurteilungsverfahren zunächst die Gesamturteile festgelegt, um sie von einer vorgesetzten Behörde prüfen und billigen zu lasen, so kann die nachfolgende Beurteilung der Einzelmerkmale den Anforderungen des § 49 BLV nicht mehr entsprechen, da die gesetzlich vorgegebene Reihenfolge genau umgekehrt ist.Es genügt für die in § 49 Abs. 1 BLV verlangte nachvollziehbare Beurteilung der im Beurteilungszeitraum erbrachten Leistungen nicht, lediglich Punkt- oder Buchstabenbewertungen für die im Beurteilungsvordruck vorgegebenen Einzelmerkmale anzukreuzen.

VGH-BADEN-WUERTTEMBERG – Urteil, 9 S 1057/01 vom 22.03.2002

Für die Erteilung einer Approbation zur Ausübung des Berufes des Psychologischen Psychotherapeuten nach der Übergangsregelung in § 12 Abs. 4 S. 1 i.V.m. S. 3 des Psychotherapeutengesetzes muss das Psychologiestudium weder vor Aufnahme der psychotherapeutischen Beschäftigung noch bis zum 24.06.1997 erfolgt sein; ausreichend ist der erfolgreiche Studienabschluss zum 31.12.1998.

VG-FRANKFURT-AM-MAIN – Urteil, 9 K 3815/11.F vom 06.03.2012

Die Nachvollziehbarkeit der Darstellung dienstlicher Leistungen entsprechend § 49 Abs. 1 BLV verlangt mehr, als das Ankreuzen von Ankertexten.

Die Beschränkung der Gleichstellungsbeauftragten auf eine beobachtende Teilnahme an einer Beurteilungskonferenz genügt nicht den Anforderungen an einer Mitwirkung i. S. d. § 19 Abs. 1 S. 3 Nr. 3 BGleiG.

OVG-DES-SAARLANDES – Beschluss, 2 B 21/11.NC vom 11.04.2011

a) Waren im Vorjahr in einem Studiengang (Psychologie) selbst nach zwei Nachrückverfahren (Überbuchung um das 4,6-fache) noch freie Plätze vorhanden, ist es rechtlich nicht zu beanstanden, wenn die Hochschule im Folgejahr von vornherein schon im Hauptverfahren eine größere Zahl von Zulassungen ausspricht; hieraus resultierende Überbuchungen wirken kapazitätsverbrauchend.

b) Zur Berücksichtigung des Schwundes in einem geschlossenen Diplomstudiengang (Psychologie), in dem in höheren Fachsemestern keine Zugänge mehr stattfinden.

LSG-BADEN-WUERTTEMBERG – Beschluss, L 2 SO 379/11 ER-B vom 21.02.2011

Im Rahmen der Eingliederungshilfe sind nach einem erfolgreichen Universitätsstudium (zur Diplom-Psychologin) die Kosten für eine weitere Qualifizierung zur Psychologischen Psychotherapeutin nicht zu übernehmen.

HESSISCHER-VGH – Beschluss, 7 A 1908/09.Z vom 02.06.2010

Das Studium Rehabilitationspsychologie im Bachelor- und Masterstudiengang einer Fachhochschule berechtigt nicht zum Zugang zur Ausbildung zum Psychologischen Psychotherapeuten gemäß § 5 Abs. 2 Satz 1 Nr. 1 a) PsychThG.

NIEDERSAECHSISCHES-OVG – Beschluss, 8 LC 1/09 vom 29.06.2009

1. Jedenfalls im August 1999 durfte eine Approbationsbehörde einem Bewerber, der über kein abgeschlossenes Studium der Psychologie verfügte, keine "vorläufige Approbation" als Psychologischer Psychotherapeut (mehr) erteilen.

2. Eine dennoch erteilte "vorläufige Approbation", die zudem den Zeitpunkt ihres Erlöschens nicht genau bezeichnete, ist rechtswidrig und in entsprechender Anwendung von § 3 Abs. 1 Satz 1 PsychThG zurückzunehmen.

Bestreitet der Inhaber einer solchen "vorläufigen Approbation" das Erlöschen und läßt sich wegen der mangelnden Bestimmtheit der "vorläufigen Approbation" der genaue Zeitpunkt ihres Erlöschens nicht sicher feststellen, so ist zur Klarstellung auch eine Rücknahme einer ggf. bereits unwirksam gewordenen "vorläufigen Approbation" zulässig.

3. Spätestens im April 2005 konnte auf den Fortbestand einer in Niedersachsen erteilten "vorläufigen Approbation" nicht mehr schutzwürdig vertraut werden.

VG-OLDENBURG – Urteil, 7 A 1606/08 vom 21.11.2008

1. In nicht asylrechtlichen Streitigkeiten rechtfertigt die Nichtvorlage einer vom Kläger angekündigten Klagebegründung nur in Ausnahmefällen den Erlass einer Betreibensaufforderung.2. Eine während des Widerspruchsverfahrens "vorläufig" erteilte Approbation wird automatisch durch Erledigung unwirksam, wenn die Ablehnung des Antrags auf Erteilung der "endgültigen" Approbation bestandskräftig wird.3. Nimmt die Behörde die erledigte vorläufige Approbation zurück, ohne Ermessen dahingehend auszuüben, ob es einer solchen Rücknahme angesichts der Erledigung überhaupt noch bedarf, so ist der Rücknahmebescheid rechtswidrig und verletzt den Betroffenen in seinen Rechten.

LSG-DER-LAENDER-BERLIN-UND-BRANDENBURG – Urteil, L 8 R 599/08 vom 31.07.2008

Zeiten schulischer oder akademischer Ausbildung, die über eine Gesamtdauer von 8 Jahren hinausgehen, erfüllen nicht den Tatbestand einer Anrechnungszeit im Sinne von § 58 Abs. 1 Satz 1 Nr. 4 des Sozialgesetzbuches, Sechstes Buch (SGB VI) in der Fassung des Altersvermögensergänzungsgesetzes vom 21. März 2001 (BGBl I Seite 403) und sind keine nicht belegungsfähigen Zeiten im Sinne von § 72 Abs. 3 Nr. 1 SGB VI

SG-MARBURG – Urteil, S 12 KA 756/06 vom 11.10.2006

Für den Begriff der "Mitwirkung" i. S. d. § 95 Abs. 7 Satz 5 SGB V kommt es nicht auf den Umfang oder die Intensität der psychotherapeutischen Tätigkeit an. Entscheidend ist allein, dass überhaupt eine psychotherapeutische Tätigkeit ausgeübt wurde. Jedenfalls dann, wenn diese in eigener Praxis erfolgte, reicht es aus, das Merkmal der Mitwirkung zu erfüllen.

Wie diese Möglichkeit konkret ausgestaltet wurde, ist dann Sache des Vertragspsychotherapeuten. Dies gilt auch für die Dauer eines über zweijährigen Zulassungsverfahrens.

VG-OLDENBURG – Beschluss, 6 B 1192/04 vom 26.03.2004

Zur Beurteilung von Psychologieräten im schulpsychologischen Dienst.

VGH-BADEN-WUERTTEMBERG – Beschluss, 9 S 2492/99 vom 19.01.2000

Psychotherapeuten, die vor Inkrafttreten des Psychotherapeutengesetzes am 01.01.1999 aufgrund einer Heilpraktikererlaubnis tätig waren, ohne einen Universitätsabschluß im Studiengang Psychologie aufweisen zu können (sog Akademische Psychotherapeuten), können nicht durch einstweilige Anordnung eine vorläufige Approbation als Psychologischer Psychotherapeut erstreiten. Denn die Übergangsvorschrift des § 12 Abs 3 S 1 PsychThG, welche einer Approbation entgegensteht, verstößt wahrscheinlich nicht gegen Art 12 Abs 1 und Art 3 Abs 1 GG.


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