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Prostitutionsverbot

Entscheidungen der Gerichte




OVG-RHEINLAND-PFALZ – Beschluss, 8 A 11599/05.OVG vom 13.03.2006

Rechtsgebiete:EGStGB, GG, SperrbezV
Schlagworte:Baurecht, Bauvorbescheid, Gewerbegebiet, Sauna, Bordell, Saunabordell, Prostitutionsverbot, Berufsfreiheit, allgemeine Handlungsfreiheit, Eigentumsgrundrecht, Jugendschutz, öffentlicher Anstand, Derogation, Sperrbezirk, Sperrbezirksverordnung, Aufhebungsverordnung, Nichtigkeit, Prostitutionsgesetz, Sozialstruktur, Einwohnerzahl, Gemeindegebiet, Einwohner
Stichwort:Prostitutionsverbot
Leitsatz:Nach Aufhebung der Rechtsverordnung zum Schutze der Jugend und des öffentlichen Anstandes für Rheinland-Pfalz vom 19. April 2005 (StAnz. S. 582) durch Rechtsverordnung vom 26. Oktober 2005 (StAnz. S. 1484) gilt im ehemaligen Regierungsbezirk Rheinhessen-Pfalz die Rechtsverordnung zum Schutze der Jugend und des öffentlichen Anstandes für den Regierungsbezirk Rheinhessen-Pfalz vom 14. August 1986 (StAnz. S. 916) in der Fassung der letzten Änderungsverordnung vom 17. Februar 2004 (StAnz. S. 202) weiter.

Die Fortgeltung des seit Jahrzehnten bestehenden Prostitutionsverbotes in den Gemeinden des heutigen Rhein-Pfalz-Kreises unterliegt auch nach dem Inkrafttreten des Prostitutionsgesetzes vom 20. Dezember 2001 (BGBl. I, 3938) keinen verfassungsrechtlichen Bedenken.
Volltext: OVG-RHEINLAND-PFALZ - Beschluss, 8 A 11599/05.OVG



OVG-RHEINLAND-PFALZ – Urteil, 12 C 11236/05.OVG vom 10.10.2005

Rechtsgebiete:EGStGB, VwGO
Schlagworte:Anstand, Antrag, Antragsbefugnis, Ermessen, Ermessensfehler, Jugend, Jugendschutz, Norm, Normenkontrollantrag, Normenkontrolle, Normgeber, öffentlicher Anstand, Prostituierte, Prostitution, Prostitutionsgesetz, Prostitutionsverbot, Rechtsverordnung, Schutz, Verbot, Verhältnismäßigkeit, Verhältnismäßigkeitsgrundsatz, Vermieter, Verordnung, Verordnungsgeber, Wohnung, Wohnungsprostitution, Übergangsregelung, Übergangsvorschrift
Stichwort:Prostitutionsverbot
Leitsatz:Das flächendeckende Prostitutionsverbot innerhalb des Rhein-Lahn-Kreises nach § 1 Nr. 09 der Rechtsverordnung zum Schutze der Jugend und des öffentlichen Anstandes für Rheinland-Pfalz - Prostitutionsverbote - vom 19. April 2005 ist unwirksam.
Volltext: OVG-RHEINLAND-PFALZ - Urteil, 12 C 11236/05.OVG

OVG-RHEINLAND-PFALZ – Urteil, 8 A 10692/02.OVG vom 17.07.2002

Rechtsgebiete:LBauO, EGStGB, VwGO, VwVfG
Schlagworte:Baurecht, Baugenehmigung, Nutzungsänderung, Wohnung, Prostitution, Wohnungsprostitution, Prostitutionsverbot, Gemeindegebiet, Einwohner, Einwohnerbegriff, Hauptwohnsitz, Nebenwohnsitz, Hauptwohnung, Nebenwohnung, Vergleich, rechtswidriges Leistungsversprechen
Stichwort:Prostitutionsverbot
Leitsatz:Für die Frage, ob eine Gemeinde im Sinne des Art. 297 Abs. 1 Nr. 1 EGStGB bis zu 50.000 Einwohner hat und deshalb die Prostitutionsausübung auf ihrem gesamten Gebiet verboten werden kann, kommt es ausschließlich auf die Zahl der dort mit Hauptwohnsitz gemeldeten Einwohner an.
Volltext: OVG-RHEINLAND-PFALZ - Urteil, 8 A 10692/02.OVG


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