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Pflegeversicherung

Entscheidungen der Gerichte




VGH-BADEN-WUERTTEMBERG – Urteil, 13 S 2080/07 vom 06.03.2009

Rechtsgebiete:StAG
Schlagworte:Lebensunterhalt, Krankenversicherung, Pflegeversicherung, Altersvorsorge
Stichwort:Pflegeversicherung
Leitsatz:1. Der Lebensunterhalt nach § 10 Abs. 1 Satz 1 Nr. 3 StAG umfasst auch eine Kranken- und Pflegeversicherung.

2. Bei erwerbsfähigen Einbürgerungsbewerbern gehört eine Altersvorsorge zum Lebensunterhalt nach § 10 Abs. 1 Satz 1 Nr. 3 StAG. Allerdings muss zum Zeitpunkt der Einbürgerung in der Regel nicht feststehen, dass im Rentenfall die zu erwartenden Leistungen ausreichen werden, um den Lebensunterhalt im Alter dauerhaft zu sichern.
Volltext: VGH-BADEN-WUERTTEMBERG - Urteil, 13 S 2080/07



BSG – Urteil, B 3 P 4/07 R vom 10.04.2008

Rechtsgebiete:SGB XI
Schlagworte:Pflegeversicherung - Schwerstpflegebedürftiger - Pflegstufe III - Kriterien für die Anerkennung als Härtefall bei stationärer Pflege - Rechtmäßigkeit der Härtefall-Richtlinien idF vom 28.10.2005
Stichwort:Pflegeversicherung
Leitsatz:Die Härtefall-Richtlinien idF vom 28.10.2005 sind rechtmäßig, soweit sie die Einstufung eines stationär versorgten Pflegebedürftigen der Pflegestufe III als Härtefall davon abhängig machen, dass für die Heimpflege über den normalen Pflegesatz der Pflegeklasse III hinaus zusätzliche Kosten aufzubringen sind (Fortführung von BSG vom 30.10.2001 - B 3 KR 27/01 R = BSGE 89, 50 = SozR 3-3300 § 12 Nr 1).
Volltext: BSG - Urteil, B 3 P 4/07 R

VGH-BADEN-WUERTTEMBERG – Urteil, 6 S 1238/05 vom 10.12.2007

Rechtsgebiete:HeimG, SGB XI
Schlagworte:Entgelterhöhung, Heimvertrag, Pflegeversicherung, Normwiderspruch, Praktische Konkordanz
Stichwort:Pflegeversicherung
Leitsatz:1. § 7 Abs. 3 HeimG findet auf alle Heimverträge Anwendung und gilt auch gegenüber Leistungsempfängern der sozialen Pflegeversicherung.

2. § 7 Abs. 3 HeimG und § 85 Abs. 6 Satz 1 SGB XI stehen nicht im unvereinbaren Widerspruch zueinander, vielmehr bedarf es der Rechtsanwendung im Wege "praktischer Konkordanz". Der Heimträger ist verpflichtet, den Rechten der Heimbewohner nach § 7 Abs. 3 HeimG auch im Verfahren der Pflegesatzvereinbarung Rechnung zu tragen.
Volltext: VGH-BADEN-WUERTTEMBERG - Urteil, 6 S 1238/05

BSG – Urteil, B 5b/8 KN 1/06 KR R vom 09.10.2007

Rechtsgebiete:SGB IV, SGB V, SGB XI, EStG, GG
Schlagworte:Krankenversicherung - Pflegeversicherung - kein Ausschluss der Familienversicherung nach Erhalt einer einmaligen Abfindung wegen Beendigung des Arbeitsverhältnisses und unzulässiger Verteilung der Abfindungssumme auf mehrere Monate - Verfassungsmäßigkeit
Stichwort:Pflegeversicherung
Leitsatz:Die Familienversicherung wird für die Zeit nach dem Erhalt einer einmaligen Abfindung wegen Beendigung des Arbeitsverhältnisses nicht ausgeschlossen, weil die Abfindungssumme nicht entsprechend dem vorher erzielten Arbeitsentgelt auf mehrere Monate verteilt werden darf (Fortführung von BSG vom 25.1.2006 - B 12 KR 2/05 R = SozR 4-2500 § 10 Nr 6).
Volltext: BSG - Urteil, B 5b/8 KN 1/06 KR R


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