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Pflegegeld

Entscheidungen der Gerichte




OVG-SACHSEN-ANHALT – Beschluss, 3 O 208/06 vom 21.11.2006

Rechtsgebiete:GKG, SGB VIII
Schlagworte:Gegenstandswert, Pflegegeld, Leistungen, laufende, Unterhalt, Jahresbeitrag
Stichwort:Pflegegeld
Leitsatz:Bei Klagen, mit denen laufende Leistungen der Sozialhilfe oder - wie hier- laufende Leistungen auf Pflegegeld gem. § 39 SGB VIII begehrt werden, bemisst sich die Festsetzung des Gegenstandswertes nach dem Jahresbetrag der laufenden Leistungen, sofern der Gesamtbetrag der geforderten Leistungen nicht geringer ist (§ 42 Abs. 1 GKG analog).
Volltext: OVG-SACHSEN-ANHALT - Beschluss, 3 O 208/06



SAECHSISCHES-OVG – Beschluss, 5 B 327/06 vom 19.09.2006

Rechtsgebiete:SGB VIII, BGB
Schlagworte:Pflegegeld, Hilfe zur Erziehung, Personensorgeberechtigter
Stichwort:Pflegegeld
Leitsatz:1. § 27 SGB VIII stellt keine allgemeine Anspruchgrundlage für einen Anspruch auf Hilfe zur Erziehung dar, sondern die Grundnorm, deren tatbestandliche Voraussetzungen bei jeden in §§ 28 ff. SGB VIII normierten Hilfeanspruch vorliegen müssen.

2. Anspruchsberechtigt für einen Anspruch auf Pflegegeld nach § 39 SGB VIII ist grundsätzlich der Personensorgeberechtigte.

3. § 1688 Abs. 1 BGB berechtigt nicht zur Geltendmachung von Ansprüchen aus § 39 SGB VIII.
Volltext: SAECHSISCHES-OVG - Beschluss, 5 B 327/06

OVG-RHEINLAND-PFALZ – Urteil, 12 A 11228/04.OVG vom 17.12.2004

Rechtsgebiete:SGB VIII
Schlagworte:Jugendhilfe, Jugendhilferecht, Jugendhilfeträger, Träger der Jugendhilfe, gewöhnlicher Aufenthalt, Gesetzessystematik, Gesetzeszweck, Großeltern, Enkel, Verwandtenpflege, Vollzeitpflege, Pflegegeld, Kosten der Erziehung, Pauschalbetrag, Pflegestellenort, Schutz der Pflegestellenorte, Tagesgruppe, Erstattung, Kostenerstattung, Kostenerstattungspflicht, kostenerstattungspflichtig, leistungsfähig, Leistungsfähigkeit, Selbstbehalt, Spesen, Unterhalt, Unterhaltspflicht, unterhaltspflichtig, Zuständigkeit, örtliche Zuständigkeit, Zuständigkeitswechsel, Wechsel der Zuständigkeit, Aufenthalt, Pflege, Erziehung, Kosten
Stichwort:Pflegegeld
Leitsatz:Die Kostenerstattungspflicht nach § 89 a Abs. 3 SGB VIII setzt nicht voraus, dass mit der Begründung der örtlichen Zuständigkeit eines Trägers der öffentlichen Jugendhilfe gemäß § 86 Abs. 6 SGB VIII ein Zuständigkeitswechsel oder zumindest das Entstehen einer Kostenerstattungspflicht nach § 89 a Abs. 1 Satz 1 SGB VIII verbunden war.
Volltext: OVG-RHEINLAND-PFALZ - Urteil, 12 A 11228/04.OVG

VGH-BADEN-WUERTTEMBERG – Beschluss, 9 S 1070/03 vom 09.07.2003

Rechtsgebiete:SGB VIII
Schlagworte:Kinder- und Jugendhilfe, Hilfe zur Erziehung, Vollzeitpflege, Pflegegeld, Pflegeperson, Eignung der Kindeswohl
Stichwort:Pflegegeld
Leitsatz:Ergeben sich Gründe, welche gegen die ursprüngliche oder gegen die fortdauernde Eignung der Pflegeperson sprechen, so muss der Jugendhilfeträger prüfen, ob das Pflegeverhältnis beendet und das Kind oder der Jugendliche einer anderen Pflegeperson anvertraut werden soll. Er kann indes nicht das Pflegeverhältnis bestehen lassen und lediglich die künftige Zahlung von Pflegegeld verweigern.
Volltext: VGH-BADEN-WUERTTEMBERG - Beschluss, 9 S 1070/03


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