JuraForum.de > Urteile > Schlagwörter > P > Pflegegeld
| Rechtsgebiete: | GKG, SGB VIII |
| Schlagworte: | Gegenstandswert, Pflegegeld, Leistungen, laufende, Unterhalt, Jahresbeitrag |
| Stichwort: | Pflegegeld |
| Leitsatz: | Bei Klagen, mit denen laufende Leistungen der Sozialhilfe oder - wie hier- laufende Leistungen auf Pflegegeld gem. § 39 SGB VIII begehrt werden, bemisst sich die Festsetzung des Gegenstandswertes nach dem Jahresbetrag der laufenden Leistungen, sofern der Gesamtbetrag der geforderten Leistungen nicht geringer ist (§ 42 Abs. 1 GKG analog). |
| Volltext: OVG-SACHSEN-ANHALT - Beschluss, 3 O 208/06 | |
| Rechtsgebiete: | SGB VIII, BGB |
| Schlagworte: | Pflegegeld, Hilfe zur Erziehung, Personensorgeberechtigter |
| Stichwort: | Pflegegeld |
| Leitsatz: | 1. § 27 SGB VIII stellt keine allgemeine Anspruchgrundlage für einen Anspruch auf Hilfe zur Erziehung dar, sondern die Grundnorm, deren tatbestandliche Voraussetzungen bei jeden in §§ 28 ff. SGB VIII normierten Hilfeanspruch vorliegen müssen. 2. Anspruchsberechtigt für einen Anspruch auf Pflegegeld nach § 39 SGB VIII ist grundsätzlich der Personensorgeberechtigte. 3. § 1688 Abs. 1 BGB berechtigt nicht zur Geltendmachung von Ansprüchen aus § 39 SGB VIII. |
| Volltext: SAECHSISCHES-OVG - Beschluss, 5 B 327/06 | |
| Rechtsgebiete: | SGB VIII |
| Schlagworte: | Jugendhilfe, Jugendhilferecht, Jugendhilfeträger, Träger der Jugendhilfe, gewöhnlicher Aufenthalt, Gesetzessystematik, Gesetzeszweck, Großeltern, Enkel, Verwandtenpflege, Vollzeitpflege, Pflegegeld, Kosten der Erziehung, Pauschalbetrag, Pflegestellenort, Schutz der Pflegestellenorte, Tagesgruppe, Erstattung, Kostenerstattung, Kostenerstattungspflicht, kostenerstattungspflichtig, leistungsfähig, Leistungsfähigkeit, Selbstbehalt, Spesen, Unterhalt, Unterhaltspflicht, unterhaltspflichtig, Zuständigkeit, örtliche Zuständigkeit, Zuständigkeitswechsel, Wechsel der Zuständigkeit, Aufenthalt, Pflege, Erziehung, Kosten |
| Stichwort: | Pflegegeld |
| Leitsatz: | Die Kostenerstattungspflicht nach § 89 a Abs. 3 SGB VIII setzt nicht voraus, dass mit der Begründung der örtlichen Zuständigkeit eines Trägers der öffentlichen Jugendhilfe gemäß § 86 Abs. 6 SGB VIII ein Zuständigkeitswechsel oder zumindest das Entstehen einer Kostenerstattungspflicht nach § 89 a Abs. 1 Satz 1 SGB VIII verbunden war. |
| Volltext: OVG-RHEINLAND-PFALZ - Urteil, 12 A 11228/04.OVG | |
| Rechtsgebiete: | SGB VIII |
| Schlagworte: | Kinder- und Jugendhilfe, Hilfe zur Erziehung, Vollzeitpflege, Pflegegeld, Pflegeperson, Eignung der Kindeswohl |
| Stichwort: | Pflegegeld |
| Leitsatz: | Ergeben sich Gründe, welche gegen die ursprüngliche oder gegen die fortdauernde Eignung der Pflegeperson sprechen, so muss der Jugendhilfeträger prüfen, ob das Pflegeverhältnis beendet und das Kind oder der Jugendliche einer anderen Pflegeperson anvertraut werden soll. Er kann indes nicht das Pflegeverhältnis bestehen lassen und lediglich die künftige Zahlung von Pflegegeld verweigern. |
| Volltext: VGH-BADEN-WUERTTEMBERG - Beschluss, 9 S 1070/03 | |
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